Heronimus Rost, Seiler und Bürger zu München, und seine Ehefrau Katharina verkaufen dem Hans Talmair und seiner Ehefrau Barbara 7 Gulden des an St. Michaeli zahlbaren Ewiggelds, das aus der von Heronimus verstorbenen Vater aufgenommenen Belastung seiner ererbten Hofstatt, gelegen bei der Pfarrei St. Peter in der Neuhauser Straße, stammt, um 140 Gulden, die Heronimus von Hans Talmair bereits erhalten hat. S: Ewiggeld-Siegel der Stadt München (für die Stadt München der Stadtschreiber Onophrius (Onofferus) Perbinger und der Unterrichter Magister Simon Schaidenreisser)
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Heronimus Rost, Seiler und Bürger zu München, und seine Ehefrau Katharina verkaufen dem Hans Talmair und seiner Ehefrau Barbara 7 Gulden des an St. Michaeli zahlbaren Ewiggelds, das aus der von Heronimus verstorbenen Vater aufgenommenen Belastung seiner ererbten Hofstatt, gelegen bei der Pfarrei St. Peter in der Neuhauser Straße, stammt, um 140 Gulden, die Heronimus von Hans Talmair bereits erhalten hat. S: Ewiggeld-Siegel der Stadt München (für die Stadt München der Stadtschreiber Onophrius (Onofferus) Perbinger und der Unterrichter Magister Simon Schaidenreisser)
Paulanerkloster Au Urkunden, BayHStA, Paulanerkloster Au Urkunden 13
Paulanerkloster München Urkunden 1550 Juli 8
Registratursignatur/AZ: G; AS durchgestrichen
Paulanerkloster Au Urkunden
Paulanerkloster Au Urkunden >> Urkunden
1550 Juli 8
Paulanerkloster Au Urkunden
Perg.
Urkunden
ger
Besiegelung/Beglaubigung: Siegel an Pressel
Überlieferung: Ausfertigung
Sprache: dt.
Ausstellungsort: München
Originaldatierung: Dem achten julii und der geburt Cristi unsern erban herrn und erloser als zallt fünfzehenhundert und fünffzig jare.
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1550
Monat: Juli
Tag: 8
Äußere Beschreibung: 29,7x21,5 cm
Content Preservation: 1
Kontrolle Rueckgabe: 0
Überlieferung: Ausfertigung
Sprache: dt.
Ausstellungsort: München
Originaldatierung: Dem achten julii und der geburt Cristi unsern erban herrn und erloser als zallt fünfzehenhundert und fünffzig jare.
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1550
Monat: Juli
Tag: 8
Äußere Beschreibung: 29,7x21,5 cm
Content Preservation: 1
Kontrolle Rueckgabe: 0
Rost: Heronimus, Seiler und Bürger zu München
Rost: Katharina, Ehefrau des Heronimus
Schaidenreisser: Simon, Magister und Stadtschreiber, dann Unterrichter zu München
Perbinger: Onophrius, Stadtschreiber zu München
Tailmair: Hans, Bäcker und Bürger zu München
Tailmair: Barbara, Ehefrau des Hans
München (krfr.St.), Stadtteil Altstadt: Hackenviertel \ Haus u. Hof bei der Pfarrei St. Peter
München (krfr.St.), Stadtteil Altstadt: Hackenviertel \ Neuhauser Straße
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:39 MESZ