Agnes Betz von Pfuhl [Stadt Neu-Ulm], die Witwe des Klaus Helmlin, bekennt, dass sie mit Wissen und Zustimmung ihrer Vögte und Träger Andreas ("Enderlin") Pfudler und Paul Schaler von Pfuhl von dem Ulmer Altbürgermeister Eitel Eberhard Besserer eine Selde in Pfuhl zu Erbrecht bestanden hat. Zu der Selde gehören Haus und Hofstatt im Dorf zwischen den Häusern des Georg Roschmann und des Klaus Buntz sowie 4 Tagwerk Wiesen im Pfuhler Ried. Sie verpflichtet sich, die Selde in gutem Kulturzustand zu halten und Eitel Eberhard Besserer davon jährlich 4 Pfund Heller, 2 Hühner und 1 Fastnachtshuhn nach Ulm zu liefern. Sie oder ihre Erben können ihr Erbrecht an der Selde verpfänden oder verkaufen. Gelangt die Selde in andere Hände, dann muss der bisherige Inhaber Eitel Eberhard Besserer 1 böhmischen Groschen als Weglöse bezahlen und der neue Inhaber dieselbe Summe als Handlohn.