Vertrag zwischen dem Weißenauischen Deputierten P. Ambrosius John, Prior, und dem kaiserlichen Kommissär Carl Christian Freiherr von Rall, wonach dem Kloster 1.) neben der freien Abtswahl die hohe Malefiz und niedere gerichtliche Obrigkeit innerhalb der Ringmauer des Klosters zu ewigem Lehen gegen einen Lehenschilling von 30 000 Gulden, 2.) die hohe Malefiz und niedere Gerichtsbarkeit über die Dörfer und Weiler Oberhofen, Taldorf und Reute und den Hof zu Rammetshofen auf 40 Jahre pfandschaftlich gegen einen Pfandschilling von 15 000 Gulden, 3.) eben solche Gerichtsbarkeit auf die um das Kloster herum liegenden Güter, sowie auch auf das Hofgut Rahlen auf 40 Jahre pfandschaftlich um 15 000 fl. Pfandschilling, 4.) das jus ad gratiani mit gewissen Ortsnamen, Stock und Galgen, Durchfuhr von Malefizanten etc. eingeräumt wurde
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Vertrag zwischen dem Weißenauischen Deputierten P. Ambrosius John, Prior, und dem kaiserlichen Kommissär Carl Christian Freiherr von Rall, wonach dem Kloster 1.) neben der freien Abtswahl die hohe Malefiz und niedere gerichtliche Obrigkeit innerhalb der Ringmauer des Klosters zu ewigem Lehen gegen einen Lehenschilling von 30 000 Gulden, 2.) die hohe Malefiz und niedere Gerichtsbarkeit über die Dörfer und Weiler Oberhofen, Taldorf und Reute und den Hof zu Rammetshofen auf 40 Jahre pfandschaftlich gegen einen Pfandschilling von 15 000 Gulden, 3.) eben solche Gerichtsbarkeit auf die um das Kloster herum liegenden Güter, sowie auch auf das Hofgut Rahlen auf 40 Jahre pfandschaftlich um 15 000 fl. Pfandschilling, 4.) das jus ad gratiani mit gewissen Ortsnamen, Stock und Galgen, Durchfuhr von Malefizanten etc. eingeräumt wurde
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 523 Bü 4
B 523 Bü 19
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 523 III Weißenau, Prämonstratenserkloster, Teil 3: Akten
Weißenau, Prämonstratenserkloster, Teil 3: Akten >> Akten >> I. Verhältnis zu Kaiser und Reich >> Abschriften von Verträgen des Klosters zur Gerichtsbarkeit sowie Quittungen zu Beiträgen des Klosters an das Reich
1760 November 14
3 St.
Urkunden
Deutsch
Ausstellungsort: Wien
Überlieferungsart: Abschrift
Überlieferungsart: Abschrift
Rall, Carl Christian von; Freiherr
Oberhofen : Eschach, Ravensburg RV
Rahlen, Domäne : Eschach, Ravensburg RV
Rammetshofen : Oberteuringen FN
Reute bei Taldorf : Taldorf, Ravensburg RV
Taldorf : Ravensburg RV
Weißenau : Eschach, Ravensburg RV; Kloster, Gerichtsbarkeit
Abschriften von Verträgen des Klosters zur Gerichtsbarkeit sowie Quittungen zu Beiträgen des Klosters an das Reich
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
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21.11.2025, 15:29 MEZ
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- Abschriften von Verträgen des Klosters zur Gerichtsbarkeit sowie Quittungen zu Beiträgen des Klosters an das Reich (Archivale)