Dienststellen und Einheiten des Vermessungs- und Kartenwesens der Preußischen Armee (Bestand)
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BArch PH 24
call number: PH 24
Bundesarchiv (Archivtektonik) >> Norddeutscher Bund und Deutsches Reich (1867/1871-1945) >> Militär >> Preußische Armee 1867 bis 1918/1919 >> Weitere nachgeordnete Einrichtungen
1839-1935
Bestandsbeschreibung: Der Bestand wurde ursprünglich als Sammelbestand für alle technischen Truppen und Einrichtungen der Preußischen Armee angelegt. Diese Konzeption hat sich jedoch als nicht praktikabel erwiesen. Der Bestand PH 24 wurde daher (2015) auf die Einheiten und Dienststellen des Vermessungs- und Kartenwesens der Preußischen Armee reduziert. Die darüber hinaus im Bestand vorhanden gewesenen Unterlagen wurden teils in bereits bestehende Bestände integriert, teils in neu geschaffene Bestände überführt. Im einzelnen gingen Unterlagen aus PH 24 in folgende Bestände über:
PH 9-V Generalinspektion des Militär-Verkehrswesens der Preußischen Armee
PH 9-XX Inspektion des Militär-Luft- und Kraftfahrwesens der Preußischen Armee
PH 9-XXIV Feldzeugmeisterei der Preußischen Armee
PH 16 Dienststellen und Einheiten der Nachrichtentruppen der Preußischen Armee
PH 20 Einheiten der Versorgungstruppe der Preußischen Armee
PH 28 Flugabwehrwesen, Flugmeldedienst und Heimatluftschutz der Preußischen Armee
PH 37 MG-Formationen der Preußischen Armee
PH 38 Einrichtungen des Wetterdienstes der Preußischen Armee
PH 39 Dienststellen und Einheiten der Kraftfahrtruppen der Preußischen Armee
PH 40 Technische und wirtschaftliche Sonderformationen der Preußischen Armee
PH 41 Einheiten des Artillerie-Messwesens der Preußischen Armee
Aktuell befinden sich die Technischen Zeichnungen der Feldzeugmeisterei noch in PH 24. Sie werden baldmöglichst nach PH 9-XXIV überführt.
Inhaltliche Charakterisierung: Aus der Versuchs-Abteilung und der Verkehrstechnischen Prüfungskommission sind nur für das Kraftfahrwesen splitterhafte Akten über Erprobung und Verbesserung von Material erhalten. Von den Unterlagen der sonstigen technischen Truppen und Einrichtungen (z.B. Vermessungstruppen, Baudirektionen, Artillerie-Prüfungskommission, Feuerwerkslaboratorium Spandau) sind nur Einzelstücke, meist Erfahrungsberichte oder einzelne Befehle aus dem 1.Weltkrieg, ins Bundesarchiv gelangt. Ergänzt wird diese Überlieferung durch Pläne, Risse, Schau- und Bildtafeln sowie technischen Zeichnungen aus dem Artillerie- Konstruktionsbüro Spandau (A.Kb.), dem Fabrikationsbüro für Infanteriegeräte bei der Gewehrfabrik Spandau (Fabo), der Geschützgießerei Spandau (Gb.Sp.), der Geschossfabrik Spandau (Gf.Sp.), dem Infanterie- Konstruktionsbüro Spandau (I.Kb.), der Inspektion Waffen und Gerät (IWG) und dem preußischen Artillerie-Depot Altona (PADA), die in bildhafter Form die Umsetzung des technischen Fortschritts im militärischen Bereich bei der Entwicklung von Waffen, Munition, Fahrzeugen, Ausrüstung und Gerät dokumentieren.
Erschließungszustand: Findbuch
Vorarchivische Ordnung: Der größte Teil der Unterlagen ist 1945 durch Brand des Heeresarchivs in Potsdam verlorengegangen. Erhalten geblieben sind splitterhaft überlieferte Einzelstücke.
Ein geringer Teil von Archivalien befand sich ursprünglich im Militärarchiv der ehemaligen DDR. Diese Einzelstücke aus der verlorengegangen Überlieferung der Luftbild- Messabteilung und der Artillerie- Prüfungskommission sowie technische Unterlagen sind 1994 zu den im Bundesarchiv bereits vorhandenen Aktenresten übernommen worden.
Zitierweise: BArch PH 24/...
PH 9-V Generalinspektion des Militär-Verkehrswesens der Preußischen Armee
PH 9-XX Inspektion des Militär-Luft- und Kraftfahrwesens der Preußischen Armee
PH 9-XXIV Feldzeugmeisterei der Preußischen Armee
PH 16 Dienststellen und Einheiten der Nachrichtentruppen der Preußischen Armee
PH 20 Einheiten der Versorgungstruppe der Preußischen Armee
PH 28 Flugabwehrwesen, Flugmeldedienst und Heimatluftschutz der Preußischen Armee
PH 37 MG-Formationen der Preußischen Armee
PH 38 Einrichtungen des Wetterdienstes der Preußischen Armee
PH 39 Dienststellen und Einheiten der Kraftfahrtruppen der Preußischen Armee
PH 40 Technische und wirtschaftliche Sonderformationen der Preußischen Armee
PH 41 Einheiten des Artillerie-Messwesens der Preußischen Armee
Aktuell befinden sich die Technischen Zeichnungen der Feldzeugmeisterei noch in PH 24. Sie werden baldmöglichst nach PH 9-XXIV überführt.
Inhaltliche Charakterisierung: Aus der Versuchs-Abteilung und der Verkehrstechnischen Prüfungskommission sind nur für das Kraftfahrwesen splitterhafte Akten über Erprobung und Verbesserung von Material erhalten. Von den Unterlagen der sonstigen technischen Truppen und Einrichtungen (z.B. Vermessungstruppen, Baudirektionen, Artillerie-Prüfungskommission, Feuerwerkslaboratorium Spandau) sind nur Einzelstücke, meist Erfahrungsberichte oder einzelne Befehle aus dem 1.Weltkrieg, ins Bundesarchiv gelangt. Ergänzt wird diese Überlieferung durch Pläne, Risse, Schau- und Bildtafeln sowie technischen Zeichnungen aus dem Artillerie- Konstruktionsbüro Spandau (A.Kb.), dem Fabrikationsbüro für Infanteriegeräte bei der Gewehrfabrik Spandau (Fabo), der Geschützgießerei Spandau (Gb.Sp.), der Geschossfabrik Spandau (Gf.Sp.), dem Infanterie- Konstruktionsbüro Spandau (I.Kb.), der Inspektion Waffen und Gerät (IWG) und dem preußischen Artillerie-Depot Altona (PADA), die in bildhafter Form die Umsetzung des technischen Fortschritts im militärischen Bereich bei der Entwicklung von Waffen, Munition, Fahrzeugen, Ausrüstung und Gerät dokumentieren.
Erschließungszustand: Findbuch
Vorarchivische Ordnung: Der größte Teil der Unterlagen ist 1945 durch Brand des Heeresarchivs in Potsdam verlorengegangen. Erhalten geblieben sind splitterhaft überlieferte Einzelstücke.
Ein geringer Teil von Archivalien befand sich ursprünglich im Militärarchiv der ehemaligen DDR. Diese Einzelstücke aus der verlorengegangen Überlieferung der Luftbild- Messabteilung und der Artillerie- Prüfungskommission sowie technische Unterlagen sind 1994 zu den im Bundesarchiv bereits vorhandenen Aktenresten übernommen worden.
Zitierweise: BArch PH 24/...
Dienststellen und Einheiten des Vermessungs- und Kartenwesens der Preußischen Armee (TTrDstSt), 1906-1918
449 Aufbewahrungseinheiten; 74,7 laufende Meter
Archivbestand
deutsch
Amtliche Druckschriften: PHD 3 Etatmäßige Druckvorschriften
Literatur: Schwarte, Max: Die Technik im Weltkriege. Berlin 1920
Schwarte, Max: Der große Krieg 1914-1918. Leipzig 1921-1925
Cron, Hermann: Die Organisation des deutschen Heeres im Weltkriege. Berlin 1923 (Forschungen und Darstellungen aus dem Reichsarchiv, Heft 5)
Cron, Hermann: Geschichte des deutschen Heeres im Weltkriege 1914- 1918. Berlin 1937
Pöhlmann, Markus: Der Panzer und die Mechanisierung des Krieges. Eine deutsche Geschichte 1890 bis 1945. Paderborn 2016.
Literatur: Schwarte, Max: Die Technik im Weltkriege. Berlin 1920
Schwarte, Max: Der große Krieg 1914-1918. Leipzig 1921-1925
Cron, Hermann: Die Organisation des deutschen Heeres im Weltkriege. Berlin 1923 (Forschungen und Darstellungen aus dem Reichsarchiv, Heft 5)
Cron, Hermann: Geschichte des deutschen Heeres im Weltkriege 1914- 1918. Berlin 1937
Pöhlmann, Markus: Der Panzer und die Mechanisierung des Krieges. Eine deutsche Geschichte 1890 bis 1945. Paderborn 2016.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
24.04.2026, 10:58 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Bundesarchiv (Archivtektonik)
- Norddeutscher Bund und Deutsches Reich (1867/1871-1945) (Tektonik)
- Militär (Tektonik)
- Preußische Armee 1867 bis 1918/1919 (Tektonik)
- Weitere nachgeordnete Einrichtungen (Tektonik)
- Dienststellen und Einheiten des Vermessungs- und Kartenwesens der Preußischen Armee (Bestand)