Interview mit Arnold und mit Johanna Marque
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 30/008 R140257/101
Nr. 15
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 30/008 Audiovisuelle Medien des Gedenkstättenverbundes Gäu-Neckar-Alb e.V.
Audiovisuelle Medien des Gedenkstättenverbundes Gäu-Neckar-Alb e.V. >> Geschichtswerkstatt Tübingen e.V. >> Filmdokumente
Juni 2001
0:00:00 - 0:00:55
Aufnahmen vom Wohnhaus von Arnold Marque
0:00:55 - 0:30:28
Interview von Martin Ulmer, Geschäftsführer der Geschichtswerkstatt Tübingen e.V., mit Arnold Marque (geboren 31.03.1921 in Crailsheim, Konditor/Versicherungskaufmann; früher: Arnold Wochenmark), Sohn des Vorsängers der jüdischen Gemeinde Tübingen ab 1925 Dr. Josef Wochenmark (geboren 18.06.1880 Regwadov, Galizien; gestorben 08.03.1943 Stuttgart) und Bella Wochenmark (geboren 14.01.1887; gestorben 16.10.1944 Auschwitz, geborene Freudenthal) in Ross/USA über:
Gründe der Emigration 1937 in die Schweiz. Diskriminierung/Anfeindungen in der Realschule in Tübingen. Eltern zuerst gegen seine Emigration. Lehre in der koscheren Bäckerei bei seinem Onkel in Basel. Keine Arbeitserlaubnis in der Schweiz. Arbeit im Arbeitslager Schauenburg. Kontakt mit jüdischen Flüchtlingen in Basel. Mitglied im Synagogen-Chor. Kennenlernen seiner Ehefrau. Gemeinsames Englischlernen. März 1945 Heirat in der Schweiz. Verbindung/Briefwechsel mit den Eltern. Erst später vom Selbstmord seines Vaters erfahren. Gute Erfahrungen mit den Menschen in der Schweiz. Fremdenfeindlichkeit der Schweizer Regierung. Sein Lebensmotto "Nach vorne schauen". 1946 Emigration über Belgien nach New York. Gefühle über die erste Zeit in den USA.
0:30:28 - 0:32:28
Aufnahmen von Arnold Marque am Schreibtisch.
0:32:28 - 0:39:38
Interview von Martin Ulmer mit Arnold Marque über:
Gründe für seinen Berufswechsel vom Konditor zum Versicherungskaufmann. Entwicklung des Versicherungsgeschäft.
0:39:28 - 0:41:48
Aufnahmen vom Büro von Arnold Marque.
0:41:48 - 0:48:37
Interview von Martin Ulmer mit Arnold Marque und seiner Ehefrau Johanna Marque (geboren 30.11.1924 in Basel; geborene Braunschweig) vor ihrem Wohnhaus San Francisco über:
Gründe für den Umzug nach San Francisco. Schwierige Anfangszeit, u.a. Wohnungssituation in San Francisco. Kontakt mit der Nachbarschaft.
0:48:37 - 0:51:03
Aufnahmen vom Wohnhaus
0:51:03 - 0:52:28
Interview von Martin Ulmer mit Arnold Marque im Park/Golfplatz über:
Erste Eindrücke (Begeisterung) über San Francisco.
0:51:03 - 1:00:40
Aufnahmen vom Golfplatz und vom Holocaust-Denkmal.
1:00:40 - 1:13:15
Interview von Martin Ulmer mit Arnold Marque vor dem Wohnhaus über:
Acht Jahre Tätigkeit in der Pralinenfabrik in San Francisco. Wechsel ins Versicherungswesen. Gegenwärtige Tätigkeit/Freizeit. Verhältnis zu Deutschland "Abstand von einer deutschen Zusammenarbeit". Dreimalige Einladung der Stadt Tübingen: 1981 "als Ankläger", 1987 "als Zeitzeuge" und 1995 "als Wegweiser". Sprecher der Tübinger Juden. Beantragung der "Wiedergutmachung". Gegner der deutschen Wiedervereinigung. Sehr gutes Verhältnis zu Israel.
1:13:15 - 1:20:45
Außen- und Innen-Aufnahmen vom Wohnhaus.
Aufnahmen vom Wohnhaus von Arnold Marque
0:00:55 - 0:30:28
Interview von Martin Ulmer, Geschäftsführer der Geschichtswerkstatt Tübingen e.V., mit Arnold Marque (geboren 31.03.1921 in Crailsheim, Konditor/Versicherungskaufmann; früher: Arnold Wochenmark), Sohn des Vorsängers der jüdischen Gemeinde Tübingen ab 1925 Dr. Josef Wochenmark (geboren 18.06.1880 Regwadov, Galizien; gestorben 08.03.1943 Stuttgart) und Bella Wochenmark (geboren 14.01.1887; gestorben 16.10.1944 Auschwitz, geborene Freudenthal) in Ross/USA über:
Gründe der Emigration 1937 in die Schweiz. Diskriminierung/Anfeindungen in der Realschule in Tübingen. Eltern zuerst gegen seine Emigration. Lehre in der koscheren Bäckerei bei seinem Onkel in Basel. Keine Arbeitserlaubnis in der Schweiz. Arbeit im Arbeitslager Schauenburg. Kontakt mit jüdischen Flüchtlingen in Basel. Mitglied im Synagogen-Chor. Kennenlernen seiner Ehefrau. Gemeinsames Englischlernen. März 1945 Heirat in der Schweiz. Verbindung/Briefwechsel mit den Eltern. Erst später vom Selbstmord seines Vaters erfahren. Gute Erfahrungen mit den Menschen in der Schweiz. Fremdenfeindlichkeit der Schweizer Regierung. Sein Lebensmotto "Nach vorne schauen". 1946 Emigration über Belgien nach New York. Gefühle über die erste Zeit in den USA.
0:30:28 - 0:32:28
Aufnahmen von Arnold Marque am Schreibtisch.
0:32:28 - 0:39:38
Interview von Martin Ulmer mit Arnold Marque über:
Gründe für seinen Berufswechsel vom Konditor zum Versicherungskaufmann. Entwicklung des Versicherungsgeschäft.
0:39:28 - 0:41:48
Aufnahmen vom Büro von Arnold Marque.
0:41:48 - 0:48:37
Interview von Martin Ulmer mit Arnold Marque und seiner Ehefrau Johanna Marque (geboren 30.11.1924 in Basel; geborene Braunschweig) vor ihrem Wohnhaus San Francisco über:
Gründe für den Umzug nach San Francisco. Schwierige Anfangszeit, u.a. Wohnungssituation in San Francisco. Kontakt mit der Nachbarschaft.
0:48:37 - 0:51:03
Aufnahmen vom Wohnhaus
0:51:03 - 0:52:28
Interview von Martin Ulmer mit Arnold Marque im Park/Golfplatz über:
Erste Eindrücke (Begeisterung) über San Francisco.
0:51:03 - 1:00:40
Aufnahmen vom Golfplatz und vom Holocaust-Denkmal.
1:00:40 - 1:13:15
Interview von Martin Ulmer mit Arnold Marque vor dem Wohnhaus über:
Acht Jahre Tätigkeit in der Pralinenfabrik in San Francisco. Wechsel ins Versicherungswesen. Gegenwärtige Tätigkeit/Freizeit. Verhältnis zu Deutschland "Abstand von einer deutschen Zusammenarbeit". Dreimalige Einladung der Stadt Tübingen: 1981 "als Ankläger", 1987 "als Zeitzeuge" und 1995 "als Wegweiser". Sprecher der Tübinger Juden. Beantragung der "Wiedergutmachung". Gegner der deutschen Wiedervereinigung. Sehr gutes Verhältnis zu Israel.
1:13:15 - 1:20:45
Außen- und Innen-Aufnahmen vom Wohnhaus.
1'20
Audio-Visuelle Medien
Herkunft: Geschichtswerkstatt Tübingen e.V.
Zur Nutzung der audiovisuellen Unterlagen bitte in Verbindungsetzen mit: Geschichtswerkstatt Tübingen e.V. , info@geschichtswerkstatt-tuebingen.de, Dr. Martin Ulmer, 07071-763555 oder Tel. 0174-3046043
Marque, Arnold; Konditor, Versicherungskaufmann, * 31.03.1921 in Crailsheim
Marque, Johanna; * 30.11.1924, geborene Braunschweig
Tübingen TÜ; Geschichtswerkstatt
Tübingen TÜ; Juden
Tübingen TÜ; Judenverfolgung
Juden
Nationalsozialismus; Judenverfolgung
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:21 MEZ
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