B 1.90 Nachlass Adolf Weiss (Bestand)
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B 1.90
Stadtarchiv Amberg (Archivtektonik) >> B Abteilung Archivgut nichtstädtischer Herkunft >> B 1 Privatpersonen
Adolf Weiß wurde am 04.04.1907 in Nürnberg geboren, wo er die Volksschule und vier Jahre lang die Realschule besuchte. Am 01.05.1922 begann er eine Lehre als Feinmechaniker an der Werkschule des Nürnberger Werks der Siemens-Schuckert-Werke AG. Nach einer dreijährigen Lehrzeit und einem Jahr im Zählerlabor legte Weiß die Gesellenprüfung ab. Am 01.05.1926 begann er mit der Berufsausübung. Dabei arbeitete er zunächst als Versuchsfeldmechaniker im Zählerlabor, dann als Revisor im Zählereichraum sowie als Fertigungsprüfer. Neben seiner Arbeit besuchte Weiß Abendkurse der Berufsoberschule Nürnberg und legte schließlich die Werkmeisterprüfung ab. Mit der Auslagerung der Motorschutzschalterfertigung kam Weiß nach Auerbach, wo er bis Ende des Jahres 1946 bleib. Als er von den Plänen des Unternehmens zur Errichtung eines neuen Gerätewerks in Amberg (GWA) erfuhr, bewarb er sich unverzüglich. Nachdem er noch einige Monate in Schauenstein zugebracht hatte, kam er schließlich nach Amberg, wo er für die Bearbeitung von Sicherungen, Reihenklemmen und Bimetallgeräten zuständig war. Hier erfolgte auch die Ernennung zum Meister.
"Archivierungsgeschichte": Am Montag, dem 06.10.2014, kamen die Eheleute Helga und Werner Link in das Stadtarchiv Amberg. Die Eheleute Link verfügen über Jubiläumsalben, die dem Vater von Frau Link, Herrn Adolf Weiß, zum 25., 40. und 50. Betriebsjubiläum beim Gerätewerk der Fa. Siemens Amberg überreicht worden waren.
"Archivierungsgeschichte": Am Montag, dem 06.10.2014, kamen die Eheleute Helga und Werner Link in das Stadtarchiv Amberg. Die Eheleute Link verfügen über Jubiläumsalben, die dem Vater von Frau Link, Herrn Adolf Weiß, zum 25., 40. und 50. Betriebsjubiläum beim Gerätewerk der Fa. Siemens Amberg überreicht worden waren.
Archivbestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.05.2026, 13:19 MESZ