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Die Markgrafen Otto und Konrad von Brandenburg bestätigen der Stadt Bautzen ihre Rechte, darunter die Obergerichtsbarkeit auch über den umliegenden Adel
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Die Markgrafen Otto und Konrad von Brandenburg bestätigen der Stadt Bautzen ihre Rechte, darunter die Obergerichtsbarkeit auch über den umliegenden Adel
weitere Personen: Luther von Palow (eigentlich von Schreibersdorf); Dietrich von Pannewitz;Konrad und Dietmar von Burk (Borch); Albert und Gottfried von Gaußig (Gutzk), Gregor und Nikolaus von Kuppritz (Kopperitz), Reinhard (Renschko) von Temritz; Zachmann und Nikolaus von Quoos (Casowe); Dietmar von Bischofswerda und sein Sohn Heinrich; Fleming, Schlichting, Johann, Urso, Herdeno, Goltmann, Conrad, alle von Löbau, Werner Gelucke, Bürger (von Bautzen?), Vogt Heinemann von Wartenberg; Heinrich Schulze (= Bürgermeister?) von Bautzen
Stadt Bautzen
Umfang in Blatt: 1
Format: 23,5 x 11,8
Archivale
Orginaldatierung: in die Margarete virginis gloriose
Vermerke auf Urkunde: Dorsalvermerk: alte Signatur
Ausstellungsort: Bautzen (Budissin)
Editionen: CDLS I, Nr. 54, S. 86 f.; Gustav Adolf Tzschoppe/ Gustav Adolf Stenzel, Urkundensammlung zur Geschichte des Ursprungs der Städte [...] in Schlesien und der Oberlausitz, Hamburg 1832, S. 397f, Nr.74
Beglaubigungsmittel: anhängendes großes Wachssiegel (oval 8 x 6cm)
Bearbeiter Regest: Dr. Lars-Arne Dannenberg
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.