Landesvertretung beim Bund (2) (Bestand)
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, EA 9/102
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart (Archivtektonik) >> Ministerien und zentrale Dienststellen seit 1945 >> Vertretung des Landes beim Bund und bei den europäischen Institutionen
1949-1987
Vorbemerkung: Die Unterlagen der Vertretung des Landes Baden-Württemberg beim Bund in Bonn wurden im Oktober 1992 an das Hauptstaatsarchiv Stuttgart abgegeben. Der Bestand umfasst die Jahre 1949 bis 1989, wobei der Großteil aus Eingaben zu folgenden Themen besteht: Wirtschaftsförderung, Unterstützung von Gefangenen im Ausland, Hilfe bei der Vermittlung von Studien- und Arbeitsplätzen, Beihilfe sowie Aus- und Einreisegenehmigungen. Es sind ebenfalls Unterlagen zur Organisation der Landesvertretung in Bonn und zur Nutzung von verschiedenen Häusern und Wohnungen durch die Landesvertretung enthalten. Die Geschichte der Vertretung des Landes Baden-Württemberg beim Bund und in europäischen Angelegenheiten ist im Repertorium zum Bestand EA 9/103 nachzulesen. Die Ordnung und Verzeichnung des Bestandes übernahm Archivinspektoranwärterin Sophia Scholz im Rahmen der Ausbildung. Aufgabenstellung, Anleitung und Endredaktion besorgte die Unterzeichnerin. Der Bestand umfasst 23 Archivalieneinheiten im Umfang von 1,3 lfd. m. Stuttgart, Dezember 2010 Anja Stefanidis
23 Büschel (1,30 lfd. m)
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
13.11.2025, 14:39 MEZ