4.4.9. Landesinstitut für Curriculumentwicklung, Lehrerfortbildung und Weiterbildung
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Tektonik
Landesarchiv NRW Abteilung Rheinland (Archivtektonik) >> 4. Oberste und obere Landesbehörden NRW >> 4.4. Zentrale Einrichtungen
Behördengeschichte 1. Entstehung: 1978, vorher: 1962 Gründung als "Landesinstitut für schulpädagogische Bildung (Institut für Lehrerfortbildung)" 2. Schließung: 1983 (Umbenennung in "Landesinstitut für Schule und Weiterbildung") 3. Zuständigkeiten: Entwicklung von Richtlinien und Lehrplänen für alle Schulformen und Schulstufen des Landes Nordrhein-Westfalen, Erstellung von Handreichungen als Hilfen für die Unterrichtspraxis und für die Schul- und Unterrichtsorganisation, Unterstützung von Schulversuchen, Aufgaben der Lehrerfortbildung, fachliche Förderung der Weiterbildung, Fortbildung von Mitarbeitern an Einrichtungen der Weiterbildung in Nordrhein-Westfalen, Entwicklungsaufgaben im Bereich der Weiterbildung sowie Information und Dokumentation im Bildungswesen 4. Organisationsstruktur: Abteilung 1: Curriculumentwicklung, Abteilung 2: Lehrerfortbildung, Abteilung 3: Weiterbildung, daneben: Referat Z 1-3 (Verwaltung, Rechtsangelegenheiten, Veröffentlichungen u.a.) (Stand: April 1978) 5. Amtssitz: Soest 6. Leitung: Prof. Dr. Helmut Fend (1978-1979), Dr. Paul Hamacher (1979-1983)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
21.04.2026, 08:22 MESZ