Abt Georg [Salzkestner] und der Konvent des Klosters St. Stephan in Würzburg verkaufen das Erbrecht an einem Drittel ihres halben Freihofes in Gadheim (Gaden) zwischen Güntersleben und Randersacker und an einer Wiese in Veitshöchheim, die früher zum Gut des Konrad von Redwitz gehörte, an Martin Bireugel und seine Ehefrau Margarete. Sie haben dafür von den Eheleuten 75 rheinischen Gulden erhalten. Das Kloster behält sich den Zehnt auf dem Hof und seinen Zugehörungen sowie bestimmte Rechte für seinen Schäfer, sofern es in Gadheim wieder eine Schäferei einrichten wird, vor. Der geben ist 1477 vff den negsten donerstag nach Obersten. Aussteller: Kloster St. Stephan. Empfänger: Martin und Margarete Bireugel
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Abt Georg [Salzkestner] und der Konvent des Klosters St. Stephan in Würzburg verkaufen das Erbrecht an einem Drittel ihres halben Freihofes in Gadheim (Gaden) zwischen Güntersleben und Randersacker und an einer Wiese in Veitshöchheim, die früher zum Gut des Konrad von Redwitz gehörte, an Martin Bireugel und seine Ehefrau Margarete. Sie haben dafür von den Eheleuten 75 rheinischen Gulden erhalten. Das Kloster behält sich den Zehnt auf dem Hof und seinen Zugehörungen sowie bestimmte Rechte für seinen Schäfer, sofern es in Gadheim wieder eine Schäferei einrichten wird, vor. Der geben ist 1477 vff den negsten donerstag nach Obersten. Aussteller: Kloster St. Stephan. Empfänger: Martin und Margarete Bireugel
Kloster St. Stephan Würzburg Urkunden 532
StA Würzburg: Würzburger Urkunden 75 / 274a
Registratursignatur/AZ: 390 (18. Jh.); Ge x 54 (18. Jh.); Gadem 1477 (18. Jh.); W D 7 § 9 N 9 (18. Jh.)
Kloster St. Stephan Würzburg Urkunden
Kloster St. Stephan Würzburg Urkunden >> Einzelregestierung von Urkunden
1477 Januar 9
Pergament
Urkunden
ger
Besiegelung/Beglaubigung: siehe Feld: Äußere Beschreibung
Überlieferung: Original
Literatur: Regest: Urkundenbuch St. Stephan, Bd. 2, Nr. 851 S. 633 - 636 Repertorium: Rep. 1, Bd. 6, S. 476
Medium: A = Analoges Archivalie
Äußere Beschreibung: Überlieferungsart: Ausf.; dt. Beschreibstoff: Perg. Siegel: S 1: Kloster St. Stephan, Abt; an Pergamentstreifen anhängend, besch. S 2: Kloster St. Stephan, Konvent; an Pergamentstreifen anhängend, besch.
Überlieferung: Original
Literatur: Regest: Urkundenbuch St. Stephan, Bd. 2, Nr. 851 S. 633 - 636 Repertorium: Rep. 1, Bd. 6, S. 476
Medium: A = Analoges Archivalie
Äußere Beschreibung: Überlieferungsart: Ausf.; dt. Beschreibstoff: Perg. Siegel: S 1: Kloster St. Stephan, Abt; an Pergamentstreifen anhängend, besch. S 2: Kloster St. Stephan, Konvent; an Pergamentstreifen anhängend, besch.
Salzkestner, Georg, Würzburg, Kloster St. Stephan, Abt
Bireugel, Martin, Gadheim
Bireugel, Margarete, Gadheim
Redwitz, Konrad von, Würzburg, Domherr
Würzburg, Kloster, St. Stephan, Abt
Würzburg, Kloster, St. Stephan, Konvent
Gadheim (Gde. Veitshöchheim/Lkr. Würzburg), Beständner
Gadheim (Gde. Veitshöchheim/Lkr. Würzburg), Hof
Gadheim (Gde. Veitshöchheim/Lkr. Würzburg), Zehnt
Gadheim (Gde. Veitshöchheim/Lkr. Würzburg), Schäferei
Gadheim (Gde. Veitshöchheim/Lkr. Würzburg), Krautgarten
Gadheim (Gde. Veitshöchheim/Lkr. Würzburg), Kirchhof
Veitshöchheim (Lkr. Würzburg), Wiese
Veitshöchheim (Lkr. Würzburg), Bach
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.08.2025, 09:56 MESZ
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