Wiederherstellung des Landes Baden
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Abt. Staatsarchiv Freiburg, T 1 (Zugang 1995/0085) Nr. 15
T 1 (Zugang 1995/0085)_7
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Freiburg, T 1 (Zugang 1995/0085) Nachlass Hoch, Wilhelm
Nachlass Hoch, Wilhelm >> 3. Politisches und gesellschaftliches Engagement
1949-1952
Enthält u.a.: Einladung von Wilhelm Hoch zur konstituierenden Verbandstagung des Landesverbands der Arbeitsgemeinschaft der Badener; Aufstellung von für die Werbung einsetzbaren Personen; Schreiben der Arbeitsgemeinschaft der Badener an Bundeskanzler Konrad Adenauer, unterzeichnet durch Dr. Paul Zürcher; Entschließung zur Forderung der Wiederherstellung des alten Landes Baden; Entschließung der Landesvorstände der CDU von Baden, Württemberg-Baden, Nordwürttemberg und Nordbaden zur Neugliederung des südwestdeutschen Raumes; Rundschreiben des Württembergisch-Badischen Städteverbands zur Neuordnung im Südweststaat; Korrespondenz u.a. mit Karl Ganter, Dr. Paul Zürcher etc.; Verbreitung der Wochenzeitung Badische Post (Organ des Landesverbands der Arbeitsgemeinschaft der Badener, Landesgruppe Oberbaden); Organisation der Volksbefragung am 24. September 1950 in Schopfheim; Presseausschnitt "Freiburger Südweststaatskundgebung mit Staatspräsident Dr. Gebhard Müller; Schreiben des Abgeordneten Oskar Rümmele zur Absage von Redeauftritten auf Veranstaltungen der Arbeitsgemeinschaft; Absage eines Veranstaltungsauftritts durch den badischen Wirtschaftsminister Dr. Eduard Lais; Korrespondenz zur Vorbereitung von Veranstaltungen der Arbeitsgemeinschaft; Sondernummer der Wirtschaftrevue "Kein Interesse an Eingemeindung" (16.9.1950); Redemanuskript Wilhelm Hochs; Abstimmungsergebnis; Anwesenheitsliste auf der Versammlung der Arbeitsgemeinschaft am 4. Dezember 1949 in Zell i. Wiesenthal; Versammlungsplan mit Rednerliste; Versammlungsplan (Ortsliste); Haushaltsplan für den Wahlkampf zur Volksbefragung; Schreiben an Dr. Paul Zürcher zur Information über den Misserfolg der Versammlungen; Liste der Kreisorganisation der Arbeitsgemeinschaft der Badener, Bezirk Schopfheim/Schönau; Abrechnung Wilhelm Hochs über die Kosten der Wahlkampfagitation; Schreiben von Dr. Paul Zürcher bezüglich der Organisation der Agitation der Arbeitsgemeinschaft; Nachweis über die Verwendung der Restmittel des Wahlkampffonds August/September 1951; Schreiben an das SPD-Mitglied Dr. Schück mit der Bitte um einen Redeauftritt in Schopfheim; Gedicht "Der schwäbische Brautwerber" aus "Die Jugend" 1921, Heft 24; Badischer Pressedienst Nr. 6-10, 15;Arbeitsgemeinschaft der Badener, Rundbrief 5-8; Vertrauliche Rundschreiben der Arbeitsgemeinschaft; Handschriftliche Notizen teilweise in Steno
2 cm
Archivale
Ganter, Karl, Pfaffenberg
Lais, Eduard; Volkswirt, Politiker, 1893-1974
Schück, Dr.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
27.11.2025, 15:39 MEZ