Fürstlich Hohenzollernsche Geheime Ordenskanzlei (Bestand)
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Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, FAS DS 72 T 1
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Sigmaringen (Archivtektonik) >> Fürstlich Hohenzollernsches Haus- und Domänenarchiv (Dep. 39) >> Domänenarchiv Hohenzollern-Sigmaringen >> Fürstlich-Hohenzollernsche Verwaltung >> Fürstlich-Hohenzollernsche Hofbehörden >> Dem Fürsten unmittelbar zugeordnete Behörden
1841-1920
Überlieferungsgeschichte
Vorbemerkung
1) Zur Geschichte der Behörde
Die Besorgung der Geschäfte des 1841 von den Fürsten Friedrich Wilhelm Konstantin von Hohenzollern-Hechingen und Karl von Hohenzollern-Sigmaringen gemeinsam gestifteten Fürstlich Hohenzollernschen Hausordens oblag den beiden Geheimen Kanzleien in Hechingen und Sigmaringen. Die Geheime Ordenskanzlei in Sigmaringen ging aus der 1832 geschaffenen Geheimen Kanzlei hervor, die ursprünglich für die Führung der auswärtigen Korrespondenz zuständig war. Mit der mit Anordnung vom 5. April 1918 verfügten Zuweisung der Ordensangelegenheiten an die Fürstlich Hohenzollernsche Hofverwaltung hörte die Geheime Ordenskanzlei auf zu bestehen.
2) Zur Ordnung und Verzeichnung des Bestandes
Der vorliegende Bestand lagerte im akzessorischen Mischbestand "Neuverzeichnete Akten (NVA)"; er war durch ein vermutlich um 1970 angefertigtes Zettelrepertorium erschlossen. Im Zuge der Auflösung der kleinen NVA-Bestände hob Frau Liebhaber im Januar 2000 die Archivalien des Bestands aus. Bei der Durchsicht konnten fünf Gruppen gleichartiger Archivalien ermittelt werden (siehe Inhaltsverzeichnis). Innerhalb dieser Gruppen wurden die einzelnen Archivalien chronologisch geordnet. Anschließend nummerierte die Bearbeiterin den so strukturierten Bestand mit fortlaufenden arabischen Zahlen durch. Danach wurden die einzelnen Titelaufnahmen überprüft und im Bedarfsfalle ergänzt bzw. korrigiert. Den einzelnen Titelaufnahmen wurde die jeweilige NVA-Nummer als Vorsignatur beigefügt. Einzelne umfangreiche Faszikel wurden aufgelöst und einzeln verzeichnet. Die Bearbeiterin verpackte sodann den gesamten Bestand neu und signierte die einzelnen Archivalieneinheiten. Die Reinschrift des Bandrepertoriums und dessen Vervielfältigung wurden ebenfalls von der Bearbeiterin besorgt.
Der kleine Bestand umfasst 69 Archivalieneinheiten aus einem Zeitraum von 1841 bis 1920 und misst ca. 0,50 lfd. m.
Einzelne Archivalien des Bestands sind verkürzt zu zitieren: StAS FAS DS 72 T 1 Nr....
Sigmaringen, im Februar 2000
Dr. Becker
Die Titelaufnahmen wurden im Herbst 2015 retrokonvertiert.
Vorbemerkung
1) Zur Geschichte der Behörde
Die Besorgung der Geschäfte des 1841 von den Fürsten Friedrich Wilhelm Konstantin von Hohenzollern-Hechingen und Karl von Hohenzollern-Sigmaringen gemeinsam gestifteten Fürstlich Hohenzollernschen Hausordens oblag den beiden Geheimen Kanzleien in Hechingen und Sigmaringen. Die Geheime Ordenskanzlei in Sigmaringen ging aus der 1832 geschaffenen Geheimen Kanzlei hervor, die ursprünglich für die Führung der auswärtigen Korrespondenz zuständig war. Mit der mit Anordnung vom 5. April 1918 verfügten Zuweisung der Ordensangelegenheiten an die Fürstlich Hohenzollernsche Hofverwaltung hörte die Geheime Ordenskanzlei auf zu bestehen.
2) Zur Ordnung und Verzeichnung des Bestandes
Der vorliegende Bestand lagerte im akzessorischen Mischbestand "Neuverzeichnete Akten (NVA)"; er war durch ein vermutlich um 1970 angefertigtes Zettelrepertorium erschlossen. Im Zuge der Auflösung der kleinen NVA-Bestände hob Frau Liebhaber im Januar 2000 die Archivalien des Bestands aus. Bei der Durchsicht konnten fünf Gruppen gleichartiger Archivalien ermittelt werden (siehe Inhaltsverzeichnis). Innerhalb dieser Gruppen wurden die einzelnen Archivalien chronologisch geordnet. Anschließend nummerierte die Bearbeiterin den so strukturierten Bestand mit fortlaufenden arabischen Zahlen durch. Danach wurden die einzelnen Titelaufnahmen überprüft und im Bedarfsfalle ergänzt bzw. korrigiert. Den einzelnen Titelaufnahmen wurde die jeweilige NVA-Nummer als Vorsignatur beigefügt. Einzelne umfangreiche Faszikel wurden aufgelöst und einzeln verzeichnet. Die Bearbeiterin verpackte sodann den gesamten Bestand neu und signierte die einzelnen Archivalieneinheiten. Die Reinschrift des Bandrepertoriums und dessen Vervielfältigung wurden ebenfalls von der Bearbeiterin besorgt.
Der kleine Bestand umfasst 69 Archivalieneinheiten aus einem Zeitraum von 1841 bis 1920 und misst ca. 0,50 lfd. m.
Einzelne Archivalien des Bestands sind verkürzt zu zitieren: StAS FAS DS 72 T 1 Nr....
Sigmaringen, im Februar 2000
Dr. Becker
Die Titelaufnahmen wurden im Herbst 2015 retrokonvertiert.
69 Einheiten (0,5 lfd.m)
Bestand
Lit.: Eva Link/Heinz Gauggel, Fürstlich Hohenzollernsche Orden und Ehrenzeichen, Fridingen 1985
Hohenzollern-Sigmaringen; Geheime Ordenskanzlei
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
03.04.2025, 08:37 MESZ
Hierarchie
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