Nachträge zu den Oberamtsberichten, Bd. 57
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50009 Oberamt/Oberamtsregierung, Nr. 501 (Zu benutzen im Staatsfilialarchiv Bautzen)
50009 Oberamt/Oberamtsregierung
50009 Oberamt/Oberamtsregierung >> 03 Landesverwaltung >> 03.03 Behörden >> 03.03.16 Oberamtsberichte
1744 - 1787
Enthält u. a.: Vernehmung von Kamenzer Bürgern durch das Oberamtshofgericht wegen eines bewaffneten Überfalls auf die Schänke in Schwosdorf, 1744 (Bl. 66-70).- Lehnsangelegenheiten des Rittergutes Krobnitz, 1744 (Bl. 87-88).- Untersuchung wegen Abwerbung von Webern außer Landes, 1744 (Bl. 89-102).- Fertigung von Uniformen für die Armee in der Oberlausitz, 1744 (Bl. 122-123).- Gewerbesteuer in Muskau, 1745 (Bl. 137-140).- Turbierung der Privilegien der Zittauer Hutmacherinnung, 1745 (Bl. 141-146).- Antrag des Rats zu Löbau auf Erlassung der Einquartierung und Naturalverpflegung wegen Hagelschäden, 1745 (Bl. 147-150).- Milizverpflegung in Muskau, 1747 (Bl. 200-208).- Gerichtliche Zuschreibung des Rittergutes Stannewisch, 1747 (Bl. 238-239).- Viehseuche in Schlesien, 1748 (Bl. 271).- von Salzaisches Fideikommiss, 1749 (Bl. 274-278).- Untersuchung des Viehsterbens in Görlitz und Kamenz, 1751 (Bl. 311-314, 328, 372).- Meilenvermessung in schlesischen Grenzorten mit Einbeziehung von oberlausitzischen Orten, 1751 (Bl. 315-325).- Verlegung des Rammenauer Marktes auf Montag nach Bartholomäus, 1752 (Bl. 326-327).- Heuschreckenplage in Guteborn, 1752 (Bl. 332).- Einreichung von Spezifikationen über Medici [Ärzte] in der Oberlausitz (Bl. 337).- Abwerbung von Webern nach Schlesien und Brandenburg, 1754 (Bl. 338-341).- Einführung der Leipziger Elle und Weife, 1755 (Bl. 348-349).- Durchmarsch des preußischen Seydlitzschen Korps, 1763 (Bl. 395-401).- Einsendung einer Kriegsinvalidenstatistik, 1763 (Bl. 402, 431-435).- Sammlung von Anzeigen über die in gegnerischen Militärdienst gestandenen sächsischen und preußischen Untertanen und über Verrat von Informationen an preußische Truppen, 1764 (Bl. 416-417).- Maßnahmen gegen die Ausweitung von Tumulten und Verweigerung der Hofedienste, 1764 (Bl. 420-423).- Gesuch der Gemeinde Neugersdorf um Genehmigung zur Einfuhr billigen böhmischen Getreides und Viehes (Bl. 509-515).- Gesuch der Standesherrschaft Königsbrück wegen Exemtion von der Bautzener Amtsjurisdiktion, 1773 (Bl. 624-628).- Erörterung über die seit Kaiser Ferdinand I. durch den Rat zu Zittau dem Collegium Clementinum in Prag zu zahlende jährliche Pension, 1775 (Bl. 682-699).
Oberamt
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.12.2025, 15:33 MEZ
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