7NL 002 Oberkirchenrat Helmut Rößler (Bestand)
Vollständigen Titel anzeigen
Archiv der Evangelischen Kirche im Rheinland (Archivtektonik) >> 7NL Nachlässe >> 7NL 002 Oberkirchenrat Helmut Rößler
Bestandsbeschreibung: Oberkirchenrat Helmut Rößler Der Nachlass umfasst alle wesentlichen Stationen des Lebens von Helmut Rößler (1903-1982): Pfarrstelle Beveringen in der Priegnitz (1929-1933), Auslandspfarrstelle in Heerlen / Niederlande (1933-1939), Studiendirektor am Predigerseminar Düsseldorf (1939-1941), Konsistorialrat in Düsseldorf (1942-1945) und Oberkonsistorialrat bzw. Oberkirchenrat (1945-1968). Seine Predigten und Vorträge aus den Jahren 1946 bis 1968 bilden ein Schwergewicht dieses Bestandes. Die Revision des Evangelischen Kirchengesangbuchs (EKG) ist ausführlich festgehalten. Die Ev. Radiomission "Christus lebt" bei Trans World Radio / Monaco hat ihn von 1962 bis 1969 beschäftigt. Die Akte 9.2. dokument die Konzerttätigkeit seiner Tochter Almut Rößler, später Kirchenmusikdirektorin der Kantorei der Neanderkirche Düsseldorf, in den Jahren 1955-1966. Die Korrespondenz seines Vaters Walter Rößler, vor dem Ersten Weltkrieg Konsul in verschiedenen Kolonien Afrikas, ist eine weitere Besonderheit dieses Bestandes (Punkt 11). Die Fotoalben aus den Jahren 1903 bis 1924 veranschaulichen das exotische Ambiente (Punkt 14). 2016-2019 gelangten aus dem Nachlass von KMD Almut Rößler weitere Unterlagen an das Archiv. Zusammen mit den bei der Ersterfassung 1983 unverzeichnet gebliebenen Stücken bilden sie nun Nr. 218-251 des Bestandes. Inhalt: Predigten 1938-1981 - Vorträge 1930-1980 - Zeitungsartikel über OKR Rößler 1952-1980 - Tätigkeit in den Pfarrgemeinden und im Predigerseminar Düsseldorf 1929-1978 - Mitarbeit im Konsistorium Düsseldorf und in der Leitung der Evangelischen Kirche im Rheinland (u.a. Bildung der neuen Kirchenleitung) 1940-1954 - Kirchenmusik 1940-1968 - Kommissionen, Öffentlichkeitsarbeit (u.a. Wiederbewaffnung, Ostvertriebenen) 1929-1969 - Arbeitskreise und Vereine 1948-1969 - Persönliches (u.a. Seminar- und Examensarbeiten) 1916-1976 - Briefwechsel (u.a. Hörerzuschriften zu Rundfunkpredigten) 1931-1981 - Briefwechsel seines Vaters Walter Rößler 1893-1919 - Wasserfarben-Bilder - Gästebuch des Konsuls Walter Rößler 1902-1918 - Fotoalben 1903-1924 Verluste/Lücken: 15. Umbildung des Konsistoriums 1945. Literatur: Holger Weitenhagen: Helmut Rößler - Der schwierige Weg der Mitte, in: MEKGR 56 (2007), S. 57-72. Kai Seyffarth: Entscheidung in Aleppo - Walter Rößler (1871-1929), Bremen 2015 Ergänzende Archivbestände: Pers. LKA Nr. 277; 2LR 002 (Pfarrerdienst beim Ev. Konsistorium der Rheinprovinz) Akzessionsdaten: 1983, 2016, 2019
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.11.2025, 13:59 MEZ