Vor Johann Becker, Richter, Wilhelm Steinborn und Wilhelm Belen u. a. Schöffen zu Wadenheim verschreiben Bernhart Lymphennen und Fyge dessen Ehefrau sowie Marx Frytzen, Peter's Sohn, nebst Ehefrau Entgen, wohnhaft zu Wadenheim dem St. Cassiusstift zu Bonn eine Rente von 3 Goldgulden gegen Aufnahme eines Kapitals von 60 Goldgulden. Als Unterpfand setzen sie ihre Güter in Wadenheimer Herrlichkeit: 1 Morgen Wiese in 2 Stücken und zwar in der Lanckwart längs Ternen u. Meister Thomas Snyder, die andere längs Thies Zhengesellen; 1/2 Viertel Weingarten auf Trytzkop längs Tilman Sneder und Joh. Frytzen, Peter's Sohn, 5 Pyntten Weingarten hinter der Hartz längs Joh. Muyrs, 1 1/2 Pynt. Weingarten auf der Groffern längs Joh. Becker, Richter; 2 1/2 Viertel Land gegenüber "des Beckers Gassen" längs der Gemeindestraße, 1 Viertel Lands dabei längs Joh. Wysser u. Thies Zhengesellen (3 quart Weinpacht an Junker Heychs Erben); 1/2 Viertel Weingarten vor Scheberleye längs den Grundstücken der Abtei Deutz u. des Wilh. Steinborn; 1 Viertel Weingarten an der Leymen längs Th. Zhengesellen; 1 V. Wiese an der Lanckwart längs Peter Byrboum u. Th. Zhengesellen; 1 V. Wiese dabei längs Mynten Thonis u. Christgen Hoppers Erben. Datierung: 1542 "uff fridach vur halffasten".