Nachträglich gebundenes Amtsbuch aus dem Nachlaß Gerhard Rensings mit Texten vorwiegend juristischer Art
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AEK, Priesterseminar I, Ohne Signatur
AEK, Priesterseminar I Priesterseminar 1
Priesterseminar 1 >> 1.3.4.4. Handakten und private Unterlagen einzelner Familienmitglieder der Familie Rensing
16. Jh.- 1701
Enthält: U.a. - Konflikt zwischen Stadt und Herzog von Braunschweig- Eheangelegenheit zwischen Ferdinand de Groote und Johanna Maria Wintz(e)ler aus Köln, 1701- Reskripte des Erzbischofs betr. Sporteln und Tonsur, 1658-61- Stadtkölnische Weinordnung bezüglich Steuerfreiheit für Kleri- ker, o.D.- Vergleich zwischen Kurfürst und Domkapitel betr. das Amt Hülch- rath, (1605)- Verfahren gegen den Vogt von Hülchrath, Andreas Heffelt/Effeld (hier u.a. die Dekane von St. Aposteln, St. Mariengraden und St. Kunibert)- Instruktion an die Kirche von Trier betr. Verzicht auf eine Prae- bende- Rechtliche Erörterung der Kommunalabgaben von Rittergütern zwischen Gerhard Rensing sowie Andreas v. Francken-Siersdorff und Johann Gabriel Fabri, Syndikus der kölnischen Ritterschaft, 1694- Gedenkrede bei den Exequien für Franz Egon von Fürstenberg, Bischof von Straßburg, 1582- Zwei Reden an Kaiser Karl V. (Freiheit der Bürger bzw. des Klerus von Köln)- Juristischer Rat an Erzbischof Max Heinrich bezüglich einer Erb- schaft in Kerpen zugunsten des Domkapitels, 1694- Rechtliche Begutachtung einer Vorentscheidung für die Kolle- giatkirche zu Düsseldorf im Rechtsstreit zwischen dem Abt von Deutz und den Bürgern Remagens betr. Naturalzehnten, 1677-94- Desgl. bezüglich die Fortdauer des Gnadenjahres für einen außer- halb des Stifts verstorbenen Kanoniker- Desgl. bezüglich die Jurisdiktionsgewalt des Domkapitels in ver- schiedenen Unterherrlichkeiten- Diverse Rechtsstreitigkeiten betr. Lehnsgüter des Domkapitels zu Zons (hier u.a. Wilhelm Strohe, Zöllner und Kellner daselbst), 1610 - ca. 1650- Diverse Vorladungen des Erzbischofs an Lehnspflichtige bezüg- lich Einlösung der Lehnsbriefe u.a., ca. 1688- Lossprechung des Adligen Hartgerus von Dillingen vom Totschlag (Mord?) unter Einbehaltung seiner Lehen- Rechtsgutachten über Teilnahme außerhalb weilender Kanoni- ker an der Wahl eines neuen Prälaten- Desgl. betr. umstrittenes Patronatsrecht zwischen dem Grafen von Reckheim und dem Prälaten de Beaurepart- Liquidationsverfahren des Domkellners Heinrich Kirchmayer ge- gen Heinrich Engels, Braumeister in Friesheim und dessen Erben- Rechtsstreit des Friedrich Wischius gegen den Rat der Stadt Köln, 1636-38- Desgl. betr. erbliche Lehnsgüter des Domkapitels zu Senheim zwischen dem Ritter Wilhelm von Breitbach, Amtmann zu Linz, und Johann v. Laenstein- Weitere Erbrechtsfälle
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:42 MEZ