A Rep. 020-02 Magistrat von Berlin, Deputation für die äußeren Angelegenheiten der städtischen höheren Lehranstalten/Büro für höhere Schulen (Bestand)
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A Rep. 020-02
Landesarchiv Berlin (Archivtektonik) >> A Bestände vor 1945 >> A 2 Magistrat der Stadt Berlin >> A 2.3 Magistrat der Stadt Berlin 1809-1945
(1874) 1908 - 1922 (1945)
Vorwort: A Rep. 020-02 Magistrat der Stadt Berlin, Deputation für die äußeren Angelegenheiten der städtischen höheren Lehranstalten/Büro für Höhere Schulen
Die staatliche Aufsicht über die höheren Schulen oblag seit 1815 dem Brandenburgischen Provinzialkonsistorium bzw. ab 1845 dem Provinzialschulkollegium unter Vorsitz des Oberpräsidenten. In seine Verantwortung fielen vor allem die Lehrplangestaltung, Schul- und Prüfungsordnung sowie die Anstellung, Beförderung und Entlassung des Lehrpersonals. Der Berliner Magistrat übte über die Schuldeputation bzw. einen Stadtschulrat lediglich Patronatsrechte aus und hatte ansonsten kaum Berührung mit den Angelegenheiten der höheren Lehranstalten. Die von ihm gewählten Direktoren und Lehrer bedurften der Bestätigung durch das Provinzialschulkollegium. Die durch Gemeindebeschluss vom 30. März 1908 gebildete Deputation für die äußeren Angelegenheiten der städtischen höheren Lehranstalten hatte die Aufgabe, Schulgrundstücke und -gebäude sowie Inventar, Finanzen und Stiftungsgelder zu verwalten und die Wahl der Direktoren, Lehrer und Schuldiener vorzubereiten.
Nach der Bildung von Groß-Berlin wurden die Angelegenheiten der höheren Schulen durch eine Abteilung der im März 1921 geschaffenen Deputation für das Schulwesen übernommen. Das Provinzialschulkollegium bzw. die Schulabteilung beim Oberpräsidenten der Provinz Brandenburg (ab 1932) blieb staatliches Aufsichtsgremium, bis 1936 die Leitung der höheren Schulen gänzlich dem Stadtpräsidenten der Reichshauptstadt Berlin übergeben wurde.
Die Akten wurden in den 20er Jahren von der Schulverwaltung in das Stadtarchiv abgegeben und 1944 auf die Schlösser Jannowitz und Petermanke verlagert. In den Jahren 1952 und 1962 kehrte der Bestand in das Stadtarchiv Berlin zurück, wobei etwa ein Sechstel der Überlieferung verschollen blieb.
Enthält:
Stadtschulen: Generalia (1828-1865).- Spezialia (1756-1922).- Höhere Mädchenschulen: Generalia (1835-1922), Spezialia (1834-1921).- Büro für Höhere Schulen, Generalia (1794-1882).- Gewerbeschulen, Generalia (1815-1872).- Kuratorium der Gewerbeschulen (1820-1884), Lehrerinnen-Seminar (1884-1907).- Stipendien (1584-1921).- Stiftungen (1752-1922).- Andreas-Realgymnasium (1835-1922).- Askanisches Gymnasium (1868-1902).- Berlinisches Gymnasium (1574-1921).- Berlinisches und Köllnisches Gymnasium (1681-1860).- Falk-Realschule (1875-1922).- Friedrichs-Gymnasium (1735-1890), Friedrich-Werdersches Gymnasium (1681-1906).- Humboldt-Gymnasium (1875-1922).- Königstädtisches Gymnasium (1876-1896).- Leibniz-Gymnasium (1873-1921).- Lessing-Gymnasium (1881-1921).- Luisenstädtisches Gymnasium (1864-1887).- Schinkelschule (1937-1945).- Sophien-Gymnasium (1864-1922).- Friedrich-Werdersche Gewerbeschule (1831-1888).- Luisenstädtische Gewerbeschule (1863-1921).
Erschlossen: 1849 [AE] 28.50 [lfm] Nicht erschlossen: 4.65 [lfm]
Laufzeit: (1584 -) 1908 - 1921 (- 1945)
Benutzung: Findbuch
Korrespondierende Bestände:
LAB A Rep. 020-01 Magistrat der Stadt Berlin, Städtische Schuldeputation/Hauptschulamt
LAB A Rep. 020-03 ff. Einzelne höhere Schulen
LAB A Pr.Br.Rep. 057 Stadtpräsident der Reichshauptstadt Berlin
LAB Dienstbibliothek (Schulprogramme der einzelnen höheren Schulen)
BLHA Pr.Br.Rep. 34 Provinzialschulkollegium
Literatur:
Nydahl, Jens: Das Berliner Schulwesen, Berlin 1928.
Übersicht über die städtischen höheren Lehranstalten in Berlin, Berlin 1935.
Wiese, L.: Sammlung der Verordnungen und Gesetze für die höheren Schulen in Preußen, 3. Aufl., fortges. durch O. Kübler, 1. Abt. (Die Schule), Berlin 1886.
Die staatliche Aufsicht über die höheren Schulen oblag seit 1815 dem Brandenburgischen Provinzialkonsistorium bzw. ab 1845 dem Provinzialschulkollegium unter Vorsitz des Oberpräsidenten. In seine Verantwortung fielen vor allem die Lehrplangestaltung, Schul- und Prüfungsordnung sowie die Anstellung, Beförderung und Entlassung des Lehrpersonals. Der Berliner Magistrat übte über die Schuldeputation bzw. einen Stadtschulrat lediglich Patronatsrechte aus und hatte ansonsten kaum Berührung mit den Angelegenheiten der höheren Lehranstalten. Die von ihm gewählten Direktoren und Lehrer bedurften der Bestätigung durch das Provinzialschulkollegium. Die durch Gemeindebeschluss vom 30. März 1908 gebildete Deputation für die äußeren Angelegenheiten der städtischen höheren Lehranstalten hatte die Aufgabe, Schulgrundstücke und -gebäude sowie Inventar, Finanzen und Stiftungsgelder zu verwalten und die Wahl der Direktoren, Lehrer und Schuldiener vorzubereiten.
Nach der Bildung von Groß-Berlin wurden die Angelegenheiten der höheren Schulen durch eine Abteilung der im März 1921 geschaffenen Deputation für das Schulwesen übernommen. Das Provinzialschulkollegium bzw. die Schulabteilung beim Oberpräsidenten der Provinz Brandenburg (ab 1932) blieb staatliches Aufsichtsgremium, bis 1936 die Leitung der höheren Schulen gänzlich dem Stadtpräsidenten der Reichshauptstadt Berlin übergeben wurde.
Die Akten wurden in den 20er Jahren von der Schulverwaltung in das Stadtarchiv abgegeben und 1944 auf die Schlösser Jannowitz und Petermanke verlagert. In den Jahren 1952 und 1962 kehrte der Bestand in das Stadtarchiv Berlin zurück, wobei etwa ein Sechstel der Überlieferung verschollen blieb.
Enthält:
Stadtschulen: Generalia (1828-1865).- Spezialia (1756-1922).- Höhere Mädchenschulen: Generalia (1835-1922), Spezialia (1834-1921).- Büro für Höhere Schulen, Generalia (1794-1882).- Gewerbeschulen, Generalia (1815-1872).- Kuratorium der Gewerbeschulen (1820-1884), Lehrerinnen-Seminar (1884-1907).- Stipendien (1584-1921).- Stiftungen (1752-1922).- Andreas-Realgymnasium (1835-1922).- Askanisches Gymnasium (1868-1902).- Berlinisches Gymnasium (1574-1921).- Berlinisches und Köllnisches Gymnasium (1681-1860).- Falk-Realschule (1875-1922).- Friedrichs-Gymnasium (1735-1890), Friedrich-Werdersches Gymnasium (1681-1906).- Humboldt-Gymnasium (1875-1922).- Königstädtisches Gymnasium (1876-1896).- Leibniz-Gymnasium (1873-1921).- Lessing-Gymnasium (1881-1921).- Luisenstädtisches Gymnasium (1864-1887).- Schinkelschule (1937-1945).- Sophien-Gymnasium (1864-1922).- Friedrich-Werdersche Gewerbeschule (1831-1888).- Luisenstädtische Gewerbeschule (1863-1921).
Erschlossen: 1849 [AE] 28.50 [lfm] Nicht erschlossen: 4.65 [lfm]
Laufzeit: (1584 -) 1908 - 1921 (- 1945)
Benutzung: Findbuch
Korrespondierende Bestände:
LAB A Rep. 020-01 Magistrat der Stadt Berlin, Städtische Schuldeputation/Hauptschulamt
LAB A Rep. 020-03 ff. Einzelne höhere Schulen
LAB A Pr.Br.Rep. 057 Stadtpräsident der Reichshauptstadt Berlin
LAB Dienstbibliothek (Schulprogramme der einzelnen höheren Schulen)
BLHA Pr.Br.Rep. 34 Provinzialschulkollegium
Literatur:
Nydahl, Jens: Das Berliner Schulwesen, Berlin 1928.
Übersicht über die städtischen höheren Lehranstalten in Berlin, Berlin 1935.
Wiese, L.: Sammlung der Verordnungen und Gesetze für die höheren Schulen in Preußen, 3. Aufl., fortges. durch O. Kübler, 1. Abt. (Die Schule), Berlin 1886.
Bestand
Verwandte Verzeichnungseinheiten: LAB A Rep. 020-01 Magistrat der Stadt Berlin, Städtische Schuldeputation/Hauptschulamt
LAB A Rep. 020-03 ff. Einzelne höhere Schulen
LAB A Pr.Br.Rep. 057 Stadtpräsident der Reichshauptstadt Berlin
LAB Dienstbibliothek (Schulprogramme der einzelnen höheren Schulen)
BLHA Pr.Br.Rep. 34 Provinzialschulkollegium
LAB A Rep. 020-03 ff. Einzelne höhere Schulen
LAB A Pr.Br.Rep. 057 Stadtpräsident der Reichshauptstadt Berlin
LAB Dienstbibliothek (Schulprogramme der einzelnen höheren Schulen)
BLHA Pr.Br.Rep. 34 Provinzialschulkollegium
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
You may find additional archival material on this person or organization not related to Wiedergutmachung in the Archivportal-D.
Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
Für nähere Informationen zu Nutzungs- und Verwertungsrechten kontaktieren Sie bitte info@landesarchiv.berlin.de.
22.08.2025, 11:21 AM CEST
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