Kurfürst Philipp von der Pfalz bekundet, dass ihm sein Getreuer Hans Bonn von Wachenheim (Bonne von Wachenheym), auch für dessen Vetter Wilhelm Bonn, die Spannaue (Spannawe) am Rhein [bei Lampertheim] für 10 Jahre, von denen vier verstrichen sind, um 24 Gulden jährlichen Zins verliehen hat. Der Pfalzgraf mag die Güter nutzen und genießen, so wie sie der Abt von Schönau vormals etliche Jahre lang bestandsweise empfangen hatte. Der Pfalzgraf versichert, andere Rechteinhaber, namentlich das Spital zu Worms, das Pachtrechte (an siner bestentnis) in der Aue hat, nicht zu beirren, den Bonnen von Wachenheim jährlich die 24 Gulden aus seiner Kellerei zu Friedrichsburg auszurichten und keine Gerechtigkeit an der Spannaue zu haben.