Albrecht von Crailsheim zu Braunsbach bekundet, dass er Philipp von und zu Neipperg und Hans Göler von Ravensburg (Göllern von Rabenspurg) als Vormünder der Söhne des verstorbenen Peter von Mentzingen um 1000 Reichstaler (den Reichstaler zu 69 Kreuzer) eine jährlich zu Cathedra Petri [= 22. Februar] fällige Gült in Höhe von 50 Reichstalern verkauft hat. Der Verkäufer quittiert über die Kaufsumme. Als Bürgen und Selbstschuldner benennt der Aussteller: Bernhard von Sternenfels zu Kürnbach, Bernhard von und zu Liebenstein der Jüngere und Valentin von Berlichingen zu Dörzbach. Im Fall der Säumigkeit ist Einlager vorgesehen mit einem reisigen Knecht und einem leistbaren Pferd in Heilbronn oder Wimpfen. Die Wiederlösung zum selben Preis bleibt bei halbjährlicher Kündigung auf Cathedra Petri vorbehalten.