Außerordentliches Parteitreffen der baden-württembergischen SPD in der Harmonie Heilbronn: Auseinandersetzung mit aktueller Landes- und Bundespolitik
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 5/002 D701002/501
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 5/002 Politischer Wochenbericht aus Baden-Württemberg des SDR 1958-1970
Politischer Wochenbericht aus Baden-Württemberg des SDR 1958-1970 >> 1970 >> April
4. April 1970
(O-Ton) Heinz Bühringer, Landesvorsitzender der SPD Baden-Württemberg: Regierungskoalition aufkündigen, um bei fehlendem Mindestkonsens Neuwahlen zu erzwingen? / Was würde dadurch erreicht? / Bisherige Leistungen der SPD in der Regierungsmitverantwortung: die Stemmeisen der Verwaltungsreform nicht aus der Hand geben, konservative Bremswirkungen in der Hochschulreform mindern, in der Koalition für Tempo sorgen / Nicht zwangsläufig Neuwahlen bei Aufkündigung der Koalition: reguläre Wahlen 1972 sind mit Nachweis konkreter Regierungsleistungen besser zu bestehen / Koalitionsfrage nur stellen, wenn Programm gefährdet oder Bundesregierung über Bundesrat blockiert / Jegliche Koalition ist nur zweitbeste Lösung: Führung der SPD nötig zur Veränderung mangelhafter gesellschaftlicher Strukturen / Parteitag der Diskussion / Hinweis auf anonyme Bombendrohung / (6'28)
(O-Ton) N.N., diverse Teilnehmer der Parteitagsdiskussion über das Verhältnis der BRD zur DDR: Keine juristischen Formeln, sondern politische Grundsätze / Nicht die völkerrechtliche Anerkennung der DDR öffentlich vorwegnehmen und die Gegenseite zur Erweiterung des Forderungskataloges reizen / Was wird nach der Anerkennung eines zweiten deutschen Staates? / Beziehungen zur DDR auf der Basis der Gleichberechtigung / Zusammenhalt der ganzen deutschen Nation / Nicht Juristerei statt Politik / (3'10)
(O-Ton) Erhard Eppler, Dr., SPD, BM für wirtschaftliche Zusammenarbeit: Die Bundesregierung hat gleichberechtigte Beziehungen in Gestalt völkerrechtlich gültiger Verträge angeboten / Der Inhalt der Verträge wird derzeit diskutiert / Angriffe der Regierung von ganz links aus der DDR und von rechts: der Parteitag sollte ihr versichern, sie sei auf dem richtigen Weg / (1'18)
(O-Ton) N.N., diverse Teilnehmer der Parteitagsdiskussion über das Verhältnis der BRD zur DDR: Keine juristischen Formeln, sondern politische Grundsätze / Nicht die völkerrechtliche Anerkennung der DDR öffentlich vorwegnehmen und die Gegenseite zur Erweiterung des Forderungskataloges reizen / Was wird nach der Anerkennung eines zweiten deutschen Staates? / Beziehungen zur DDR auf der Basis der Gleichberechtigung / Zusammenhalt der ganzen deutschen Nation / Nicht Juristerei statt Politik / (3'10)
(O-Ton) Erhard Eppler, Dr., SPD, BM für wirtschaftliche Zusammenarbeit: Die Bundesregierung hat gleichberechtigte Beziehungen in Gestalt völkerrechtlich gültiger Verträge angeboten / Der Inhalt der Verträge wird derzeit diskutiert / Angriffe der Regierung von ganz links aus der DDR und von rechts: der Parteitag sollte ihr versichern, sie sei auf dem richtigen Weg / (1'18)
0:15:15; 0'15
Audio-Visuelle Medien
Herkunft: Politischer Wochenbericht aus Baden-Württemberg
Baden-Württemberg; Landtag: Koalition
DDR
Heilbronn HN
BRD: Ostpolitik
Partei: SPD, außerordentliches Parteitreffen 1970
Siebziger Jahre
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
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