Hannes Wullenweber (Wllenweuer) gen. "dey Puendere", Bürger zu Meschede, bekundet, er habe seiner Tochter Elseken den Nachlaß (gerade) ihrer + Mutter Kunneken, seiner Frau, nach dem Rechte der Freiheit zu Meschede übereignet und diesen Nachlaß mit Rat ihrer Brüder und anderer Freunde für zehn Gulden abgekauft. Diese zehn Gulden habe er und ihre beiden Brüder Hannes und Degele aus dem Haus und Hof zu Meschede angewiesen, in dem sie zur Zeit wohnen. Elseken soll die zehn Gulden zuvor erhalten zu dem Anteil, der ihr und ihren Brüdern an dem Wert des Hauses zu gleichen Teilen zusteht. Die + Kunneken habe der Elseken auch ihren Garten oben in dem Dorfe bei dem Wege unter dem Langenole allein vermacht. Siegelbitte des Hannes und seiner beiden Söhne an Syverd von Lare, weltlicher Gorichter des Kölner Erzbischofs zu Meschede. Zeugen: Degele Pore, Bürgermeister, und Heydenrich Becker, Bürger zu Meschede. Datum 1445 Jan. 11 (feria secunda proxima post Epiphanie Domini)

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Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
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