Sogenannte "Hohe Registratur des würzburgischen Archivars Magister Lorenz Fries, fortgeführt von seinem Amtsnachfolger Joh. Schetzler aus Sulzfeld. Ca. Mitte 16. Jh.. Ein alphabetisches, nach lokal-, sach- und personenbezogenen Schlagworten angelegtes Repertorium und thematisches Register hauptsächlich zu den damals vorhandenen Archivalbänden (Libri contractum, diversarum, omissorum, privilegorum; Originalurkunden sind sehr selten berücksichtigt)
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Sogenannte "Hohe Registratur des würzburgischen Archivars Magister Lorenz Fries, fortgeführt von seinem Amtsnachfolger Joh. Schetzler aus Sulzfeld. Ca. Mitte 16. Jh.. Ein alphabetisches, nach lokal-, sach- und personenbezogenen Schlagworten angelegtes Repertorium und thematisches Register hauptsächlich zu den damals vorhandenen Archivalbänden (Libri contractum, diversarum, omissorum, privilegorum; Originalurkunden sind sehr selten berücksichtigt)
Standbücher 1011
Standbücher 1011
Standbücher
Standbücher
16. Jahrhundert
enthält u.a.: Enthält: Schlagworte A -K (fol. 1 - 384): fol. I - XIX: Zahl und Meldung aller in der bischöflichen Kanzlei vorhandenen Sal-, Lehen-, Kontrakt- etc. -Bücher; fol. XX-XXV: Verzeichnis der Schreine und Behälter in dem Archivgewölbe auf Unser lieben Berg (diese beiden Abschnitte veröffentlicht in der Archivalischen Zeitschrift X, 141 - 157, XI, 19 -52, von Dr. A. Schäffler);
Standbücher
Amtsbücher / Akten
ger
Medium: A = Analoges Archivalie
Äußere Beschreibung: Folioband, teils mit Papierblättern; 33 x 22 cm; Holzdeckel überzogen mit gepreßtem Leder (Blinddruck); zwei ehedem vorhandene Messingschließen fehlen; Register (fol. a -q); Seite a -q, I - XXVIII und 1 - 384
Äußere Beschreibung: Folioband, teils mit Papierblättern; 33 x 22 cm; Holzdeckel überzogen mit gepreßtem Leder (Blinddruck); zwei ehedem vorhandene Messingschließen fehlen; Register (fol. a -q); Seite a -q, I - XXVIII und 1 - 384
Wissenschaftliche Auswertung: Meister Lorenz Fries wurde 1491 geboren, er starb 1550. Sein Nachfolger im Amt war Joh. Schetzler aus Sulzfeld; er führte die sog. "Hohe Registratur" seines Vorgängers zum Abschluß. Aus dem breiten Niederschlag, dem Leben und Werk von Lorenz Fries, nicht zuletzt die "Hohe Registratur" gefunden haben, seien folgende Untersuchungen hervorgehoben: L. Rockinger: "Magister Lorenz Fries zum fränkisch-wirzburgischen Rechts- und Gerichtswesen" in: Abh. der Münchner Akademie, hist. Classe, Band 11, Abteilung 3, Seite 147 bis 254; A. Schäffler: "Die hohe Registratur" im Archiv des hist. Vereins für Unterfranken, Band 22, Heft 1, Seite 1 ff.; A. Schäffler: in der Archiv. Zeitschrift X und XI (s.o.); W. Engel: Magister Lorenz Fries (1491 - 1550), Mainfränk. Hefte, Heft 11, Würzburg 1951
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
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20.08.2025, 09:55 MESZ