Notar Leonhard Russel aus Memmingen, bischöflich konstanzischer Cursor und Schreiber, beurkundet Investiturbrief: Dr. iur. can. Lucas Conratter, Propst an St. Stephan in Konstanz, befiehlt Bischof, Generalvikar und Offizial von Konstanz aufgrund einer ins. Kommission des Laurentius Campegius, erwählter Bischof von Feltre und päpstlicher Nuntius in Deutschland, Innsbruck 21. März (undecimo kalendas Aprili) 1514, die Einweisung des Johannes Buwmaister M.A., Kleriker der Diözese Konstanz, in den Besitz der Pfarrei Berg, die duch Tod des früheren Inhabers Martinus Knysel frei wurde und deren Einkünfte auf 4 Mark Silber geschätzt werden.
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Notar Leonhard Russel aus Memmingen, bischöflich konstanzischer Cursor und Schreiber, beurkundet Investiturbrief: Dr. iur. can. Lucas Conratter, Propst an St. Stephan in Konstanz, befiehlt Bischof, Generalvikar und Offizial von Konstanz aufgrund einer ins. Kommission des Laurentius Campegius, erwählter Bischof von Feltre und päpstlicher Nuntius in Deutschland, Innsbruck 21. März (undecimo kalendas Aprili) 1514, die Einweisung des Johannes Buwmaister M.A., Kleriker der Diözese Konstanz, in den Besitz der Pfarrei Berg, die duch Tod des früheren Inhabers Martinus Knysel frei wurde und deren Einkünfte auf 4 Mark Silber geschätzt werden.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 522 I U 803
04859
B 522 II U 0712
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 522 I Weingarten, Benediktinerkloster: Urkunden I
Weingarten, Benediktinerkloster: Urkunden I >> Urkunden
1515 April 3 (die vero tertia mensis Aprilis)
54,5 x 49 (Höhe x Breite)
Urkunden
Lateinisch
Schaden: Pergament 2 Flecken
Ausstellungsort: Konstanz
Aussteller: Notar Leonhard Russel aus Memmingen, bischöflich konstanzischer Cursor und Schreiber
Empfänger: Johannes Buwmaister M.A., Kleriker der Diözese Konstanz
Zeugen: Franz Aventurer, Kaplan der Domkirche (ecclesia maior) in Konstanz, und Anton Ackermann, Kleriker der Diözese Konstanz
Überlieferungsart: Ausfertigung
Beglaubigungs- und Notarzeichen: Signet des Ausstellers
Ausstellungsort: Konstanz
Aussteller: Notar Leonhard Russel aus Memmingen, bischöflich konstanzischer Cursor und Schreiber
Empfänger: Johannes Buwmaister M.A., Kleriker der Diözese Konstanz
Zeugen: Franz Aventurer, Kaplan der Domkirche (ecclesia maior) in Konstanz, und Anton Ackermann, Kleriker der Diözese Konstanz
Überlieferungsart: Ausfertigung
Beglaubigungs- und Notarzeichen: Signet des Ausstellers
Ackermann, Anton
Aventurer, Franz; Kaplan
Buwmaister, Johannes, M. A.; Pfarrer
Conratter, Lucas, Dr. iur. can., Propst
Knysel, Martinus, Pfarrer
Russel, Leonhard, Notar
Berg RV; Pfarrei
Berg RV; Pfarrer
Berg RV; Zehnt
Deutschland; päpstlicher Nuntius
Feltre, Provinz Belluno [I]; Bischof
Innsbruck, Tirol [A]
Konstanz KN
Konstanz KN; Bischof
Konstanz KN; Bistum, Kleriker
Konstanz KN; Bistum, Offizial
Konstanz KN; Bistum, Schreiber
Konstanz KN; Domstift, Kapläne
Konstanz KN; St. Stephan, Propst
Memmingen MM; Einwohner
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:31 MEZ
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