Kreistagssachen
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Hohenlohe-Zentralarchiv Neuenstein, La 55 Bü 184
Fach AC Nr. 184
Landesarchiv Baden-Württemberg, Hohenlohe-Zentralarchiv Neuenstein, La 55 Kreistagsakten des Fränkischen Reichskreises
Kreistagsakten des Fränkischen Reichskreises >> Kreistagssachen
3. Oktober 1711-2. Februar 1712
Enthält laut dem Altrepertorium:
1. Kreisrestanten, die vom Kreissekretär Fritz übergeben wurden (Nr. 1-4).
2. Entwurf, was zu einem fränkischen Regiment von drei Bataillonen täglich erfordert werde (Nr. 14).
3. Entwurf, worauf sich nach der fränkischen Ordonnanz die jährlichen Soldkosten für ein Regiment zu Fuß belaufen würden (Nr. 15).
4. Patent nebst einem Arzneimittel von der verwitweten Kaiserin wegen der grassierenden Viehseuche (Nr. 18, 19).
5. Die von Baden-Durlach beanspruchte Jurisdiktion über die delinquierenden fränkischen Kreistruppen (Nr. 23, 32).
6. Antwort auf die königlich-polnische bzw. kursächsische Protestation gegen die Hineinnahme der Schwarzburgischen und Reußischen Häuser in den Allianzvertrag (Nr. 27).
7. Generalmarschroute der Regimenter aus der Kampagne (Nr. 47).
8. Winterpostierung (Nr. 48).
9. Winterquartier in der Grafschaft Hohenlohe mit 50 Artilleriepferden, wobei für eine Mundportion 8 Kreuzer und für eine Pferdeportion 17 Kreuzer anzurechnen, welch letzteren Betrag Rat Gebhard bis auf 20 Kreuzer gebracht hat (Nr. 49, 65).
10. Beschwerde Hohenlohes über einen irregulären Durchzug (Marsch) fränkischer Kreistruppen (Nr. 83).
11. Der Schwäbische Kreis veranlasst eine Zusammenkunft mit dem Fränkischen Kreis zur besseren Einrichtung der bisher gehaltenen unordentlichen Durchmärsche (Nr. 87, 92).
12. Musterungstabelle (Nr. 88).
13. Präsentation des Bayreuther Geheimen Rats Franz zum Kammergerichtsassessor und was sich deswegen mit Henneberg zugetragen (Nr. 95, 96).
14. Extrakt aus den Philippsburger Magazinsmanualien, was die Hohenlohischen Häuser vom 1. März 1705 bis Ende Oktober 1708 restieren und was inzwischen von ihnen zu viel gezahlt worden ist.
15. Die Bevollmächtigung Hofrat Berneggers zu dem vorhabenden Kreiskomplimentierungsakt und was sich deswegen mit Hohenlohe-Oehringen zugetragen (Nr. 116-122).
16. Empfehlung der Generalstaaten, den Krieg eifrig fortzusetzen (Nr. 130).
17. Kurmainz wird ersucht, das Interesse des Großhofmeisters des Fränkischen Kreises auf dem Friedenskongress zu Utrecht mit observieren zu lassen (Nr. 134).
18. Der Abgesandte Fries beschwert sich wider Hofrat Bernegger, ob gebe dieser vor, er hätte bei abgelegter Gratulation beim Kaiser beim Konvent etwas der Grafschaft Hohenlohe praejudizierliches verhängt, weil nämlich solche Deputation namens der Grafen- und Herrenbank durch den gräflich Castellischen Gesandten vertreten worden (Nr. 125 1/2).
1. Kreisrestanten, die vom Kreissekretär Fritz übergeben wurden (Nr. 1-4).
2. Entwurf, was zu einem fränkischen Regiment von drei Bataillonen täglich erfordert werde (Nr. 14).
3. Entwurf, worauf sich nach der fränkischen Ordonnanz die jährlichen Soldkosten für ein Regiment zu Fuß belaufen würden (Nr. 15).
4. Patent nebst einem Arzneimittel von der verwitweten Kaiserin wegen der grassierenden Viehseuche (Nr. 18, 19).
5. Die von Baden-Durlach beanspruchte Jurisdiktion über die delinquierenden fränkischen Kreistruppen (Nr. 23, 32).
6. Antwort auf die königlich-polnische bzw. kursächsische Protestation gegen die Hineinnahme der Schwarzburgischen und Reußischen Häuser in den Allianzvertrag (Nr. 27).
7. Generalmarschroute der Regimenter aus der Kampagne (Nr. 47).
8. Winterpostierung (Nr. 48).
9. Winterquartier in der Grafschaft Hohenlohe mit 50 Artilleriepferden, wobei für eine Mundportion 8 Kreuzer und für eine Pferdeportion 17 Kreuzer anzurechnen, welch letzteren Betrag Rat Gebhard bis auf 20 Kreuzer gebracht hat (Nr. 49, 65).
10. Beschwerde Hohenlohes über einen irregulären Durchzug (Marsch) fränkischer Kreistruppen (Nr. 83).
11. Der Schwäbische Kreis veranlasst eine Zusammenkunft mit dem Fränkischen Kreis zur besseren Einrichtung der bisher gehaltenen unordentlichen Durchmärsche (Nr. 87, 92).
12. Musterungstabelle (Nr. 88).
13. Präsentation des Bayreuther Geheimen Rats Franz zum Kammergerichtsassessor und was sich deswegen mit Henneberg zugetragen (Nr. 95, 96).
14. Extrakt aus den Philippsburger Magazinsmanualien, was die Hohenlohischen Häuser vom 1. März 1705 bis Ende Oktober 1708 restieren und was inzwischen von ihnen zu viel gezahlt worden ist.
15. Die Bevollmächtigung Hofrat Berneggers zu dem vorhabenden Kreiskomplimentierungsakt und was sich deswegen mit Hohenlohe-Oehringen zugetragen (Nr. 116-122).
16. Empfehlung der Generalstaaten, den Krieg eifrig fortzusetzen (Nr. 130).
17. Kurmainz wird ersucht, das Interesse des Großhofmeisters des Fränkischen Kreises auf dem Friedenskongress zu Utrecht mit observieren zu lassen (Nr. 134).
18. Der Abgesandte Fries beschwert sich wider Hofrat Bernegger, ob gebe dieser vor, er hätte bei abgelegter Gratulation beim Kaiser beim Konvent etwas der Grafschaft Hohenlohe praejudizierliches verhängt, weil nämlich solche Deputation namens der Grafen- und Herrenbank durch den gräflich Castellischen Gesandten vertreten worden (Nr. 125 1/2).
1 Büschel
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
14.11.2025, 10:20 MEZ