Verlegung von Infanteriekompanien in das Alte Land und Amt Neuhaus, sowie Errichtung von Wachen durch die Einwohner der Marschländer zur Bewachung der Elbe, Oste und Weser
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Rep. 5a, Nr. 3474
Rep. 5a Fach 203 Nr. 153
NLA ST, Rep. 5a Schwedisches Regierungsarchiv
Schwedisches Regierungsarchiv >> 2 Inneres (Landessachen) >> 2.2 Spezielle Landessachen >> 2.2 18 Militaria >> 2.2 18 1 allgemein, auch Kriegssachen
1700-1703
Enthält: - Regierungsmandate an die Gräfen des Alten Landes und den Amtmann in Neuhaus vom Mai 1700 wegen Verlegung von Infanteriekompanien dorthin - Regierungsmandate an den Amtmann in Neuhaus, den Richter in Osten, die Gräfen des Alten Landes und des Landes Kehdingen vom Juni 1700 wegen Wachehaltens an der Elbe von Seiten der Einwohner; weiteres Mandat an die Gräfen des Alten Landes vom Juni 1700 wegen Verbesserung der Wachten ebenda, mit beigefügtem Beschwerdeschreiben des Leutnants Carl Gustav Stuart an den Oberstleutnant und Kommandanten Rudolf von Bünau; nachfolgender Bericht des Gräfen Daniel tho Aspern - Regierungsmandat an Bürgermeister und Rat der Stadt Stade vom Juni 1700 wegen Bestellung der Bürgerwache, mit beigefügtem Verzeichnis über die von der Bürgerschaft zu besetzenden Posten - Gesuch der adeligen Gutsherren im Kirchspiel Osten vom Juni 1700 um Erteilung einer Resolution zum Wachehalten nicht nur an den Richter, sondern auch an sie, mit nachfolgendem Regierungsbescheid wegen Wachehaltens auch durch die Meier der Gutsherren - Bericht des Amtmanns Nicolaus Krüger in Hagen vom Juni 1700 wegen Bewaffnung und starker Wachen auf oldenburgischer Seite, mit nachfolgendem Regierungsmandat vom Juli 1700 wegen Bewaffnung der dortigen Einwohner und Bewachung des Weserstrandes - Beschwerde der Einwohner des Amtes Neuhaus vom Juli 1700 über die dortigen adeligen Gutsherren wegen Nichtbeteiligung ihrer Meier an Wachen und Wagenfuhren, mit nachfolgendem Regierungsbescheid für die Gutsherren; Gegenerklärung der Gutsherren vom Juli 1700 (mit Anlage); nachfolgender Regierungsbescheid an den Amtmann in Neuhaus - Regierungsverfügung an die Gräfen und andere Bediente in den Marschländern vom Juli 1700, mit beigefügter Punktation, was bei den Wachen zu beobachten ist - Gesuche des Johann Peckes aus Imsum vom November 1702, März und November 1703 um Satisfaktion wegen seiner geleisteten Wachdienste und Bereitstellung seines Hauses als Wachthaus; nachfolgendes Regierungsmandat an den dortigen Vogt Bove Eibsen vom November 1703 wegen Entschädigung des Supplikanten
Verzeichnung
Identifikation: Nebenlaufzeit von: 1671
Identifikation: Nebenlaufzeit bis: 1671
Identifikation: Nebenlaufzeit bis: 1671
Militärsachen
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.06.2025, 13:30 MESZ
Hierarchie
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- Nds. Landesarchiv, Abt. Stade (Archivtektonik)
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