Arnoldus, Erzbischof von Mainz, belehnt Beringer (von Gamburg) für seine Unterstützung beim bevorstehenden Heereszug gegen Mailand mit der Gamburg. Er erhält von diesem den Weiler Bronnbach ("suam uillulam Brunnenbach"), den er wiederum dem Kloster Bronnbach ("beate Marie in Brunnenbach") schenkt.
Vollständigen Titel anzeigen
Abt. Staatsarchiv Wertheim, R-US 1157
A 881
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Wertheim, R-US Urkundenselekt
Urkundenselekt >> 1. 794-1299
1157
Urkunden
Ausstellungsort: Aschaffenburg
Siegler: Arnold, Erzbischof von Mainz
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: Das aufgedrückte Wachssiegel des Erzbischofs Arnold mit Ausnahme der halben Umschrift gut erhalten
Druck: Aschbach, WUB, Nr. 3; Regest: Scherg, Bronnbach, Nr. 2.
Anmerkungen: Mit dem Weiler Bronnbach ist das Gelände im Taubertal gemeint, auf dem das heutige Kloster liegt. Vor der Schenkung Arnolds war der Konvent auf der benachbarten Anhöhe in einer Burganlage ansässig, die dem Kloster bei seiner Gründung von den Stiftern überlassen worden war. Mit der Übertragung des Geländes im Taubertal wurde die Voraussetzung für die Errichtung des heutigen Klosters geschaffen. Wir können davon ausgehen, dass kurz darauf mit dem Bau der Klosterkirche begonnen wurde.
Siegler: Arnold, Erzbischof von Mainz
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: Das aufgedrückte Wachssiegel des Erzbischofs Arnold mit Ausnahme der halben Umschrift gut erhalten
Druck: Aschbach, WUB, Nr. 3; Regest: Scherg, Bronnbach, Nr. 2.
Anmerkungen: Mit dem Weiler Bronnbach ist das Gelände im Taubertal gemeint, auf dem das heutige Kloster liegt. Vor der Schenkung Arnolds war der Konvent auf der benachbarten Anhöhe in einer Burganlage ansässig, die dem Kloster bei seiner Gründung von den Stiftern überlassen worden war. Mit der Übertragung des Geländes im Taubertal wurde die Voraussetzung für die Errichtung des heutigen Klosters geschaffen. Wir können davon ausgehen, dass kurz darauf mit dem Bau der Klosterkirche begonnen wurde.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:23 MEZ
Namensnennung 3.0 Deutschland