Ludwig (Lotze) Windolt, seine Ehefrau Elisabeth (Else) und ihr Sohn Johann (Hans) bekunden, dass sie mit Zustimmung ihrer Schwager, der Brüder Wil...
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Urk. 75 Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a]
Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a] >> Reichsabtei, Stift >> 1401-1410
1408 Juni 16
Ausfertigung, Pergament, vier mit Pergamentstreifen angehängte Siegel (Siegel Nr. 1 und 3 fehlen, Siegel Nr. 4 beschädigt)
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: ... nach Crists geburte viertzehenhundert iare darnach in dem achten iare an Sunabinde nehst nach sent Viti tage
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Ludwig (Lotze) Windolt, seine Ehefrau Elisabeth (Else) und ihr Sohn Johann (Hans) bekunden, dass sie mit Zustimmung ihrer Schwager, der Brüder Wilhelm und Apel von Lüder (Luetter), an ihren Verwandten (gevatter) Heinrich Vole dem Weiner (Heintzen Volen dem Weiner) und dessen Ehefrau Adelheid ihre Wiese, die unter der (Engelnbuerg) liegt und die (Engelnauewe) [Engelau?] genannt wird, mit allem Zubehör für 16 Gulden auf Wiederkauf verkauft haben. Es besteht Wiederkaufsrecht für die Windolt zum Fest Kathedra Petri [Februar 22] und bis 14 Tage danach. Wenn der Wiederkauf nicht getätigt wird, steht den Käufern die Nutzung der Wiese ein weiteres Jahr zu. Der Rückkauf muss von den Käufern einen Monat vor Kathedra Petri angekündigt und bis 14 Tage danach getätigt werden. Sollte das Gut nicht bezahlt werden können, dürfen die Käufer es anderweitig weiterverpfänden. (Siehe Abbildungen: Vorderseite, Rückseite; Siegel: Avers 2, Avers 4)
Vermerke (Urkunde): Siegler: [Ludwig Windolt], Johann Windolt, [Wilhelm von Lüder], Apel von Lüder
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Ludwig (Lotze) Windolt, seine Ehefrau Elisabeth (Else) und ihr Sohn Johann (Hans) bekunden, dass sie mit Zustimmung ihrer Schwager, der Brüder Wilhelm und Apel von Lüder (Luetter), an ihren Verwandten (gevatter) Heinrich Vole dem Weiner (Heintzen Volen dem Weiner) und dessen Ehefrau Adelheid ihre Wiese, die unter der (Engelnbuerg) liegt und die (Engelnauewe) [Engelau?] genannt wird, mit allem Zubehör für 16 Gulden auf Wiederkauf verkauft haben. Es besteht Wiederkaufsrecht für die Windolt zum Fest Kathedra Petri [Februar 22] und bis 14 Tage danach. Wenn der Wiederkauf nicht getätigt wird, steht den Käufern die Nutzung der Wiese ein weiteres Jahr zu. Der Rückkauf muss von den Käufern einen Monat vor Kathedra Petri angekündigt und bis 14 Tage danach getätigt werden. Sollte das Gut nicht bezahlt werden können, dürfen die Käufer es anderweitig weiterverpfänden. (Siehe Abbildungen: Vorderseite, Rückseite; Siegel: Avers 2, Avers 4)
Vermerke (Urkunde): Siegler: [Ludwig Windolt], Johann Windolt, [Wilhelm von Lüder], Apel von Lüder
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
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