Bischof Ruprecht von Regensburg, Pfalzgraf von Pfalz-Simmern, bestätigt auf Bitte Prior Lorenz [Aichers] und des Konvents von St. Emmeram durch ihren Syndicus Dr. Johann Trabolt die von den Mönchen dort nach dem Tod Abt Johannes Tegernpecks vorgenommene Wahl des Erasmus Münzer zum neuen Abt von St. Emmeram, investiert diesen mit Übergabe des Buchs und Auflegung des Biretts und fordert sie zum Gehorsam gegenüber dem neuen Abt auf. S: Vikariat Regensburg. Notariatsinstrument des kaiserlichen Notars Johann Velber, Kleriker der Diözese Freising
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Bischof Ruprecht von Regensburg, Pfalzgraf von Pfalz-Simmern, bestätigt auf Bitte Prior Lorenz [Aichers] und des Konvents von St. Emmeram durch ihren Syndicus Dr. Johann Trabolt die von den Mönchen dort nach dem Tod Abt Johannes Tegernpecks vorgenommene Wahl des Erasmus Münzer zum neuen Abt von St. Emmeram, investiert diesen mit Übergabe des Buchs und Auflegung des Biretts und fordert sie zum Gehorsam gegenüber dem neuen Abt auf. S: Vikariat Regensburg. Notariatsinstrument des kaiserlichen Notars Johann Velber, Kleriker der Diözese Freising
Kloster St. Emmeram Regensburg Urkunden, BayHStA, Kloster St. Emmeram Regensburg Urkunden 2382
KU Regensburg-St. Emmeram F. 195
Registratursignatur/AZ: Kasten 2, Schublade Nr. 15, Nr. 32
Kloster St. Emmeram Regensburg Urkunden
Kloster St. Emmeram Regensburg Urkunden >> III. 1401-1500
1493 Oktober 11
Kloster St. Emmeram Regensburg Urkunden
Perg.
Urkunden
lat
Besiegelung/Beglaubigung: notarielle Siegelurkunde mit Notarsignet und einem an Pressel anhängenden Siegel
Überlieferung: Ausf.
Sprache: lat.
Ausstellungsort: Regensburg, Bischofshof
Originaldatierung: Acta sunt hec Ratispone in aula nostra episcopali sub anno a nativitate domini millesimo quadringentesimo nonogesimo tercio indicione undecima die vero veneris undecima mensis octobris mane hora primarum vel quasi pontificatus sanctissimi in Christo patris
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1493
Monat: 10
Tag: 11
Äußere Beschreibung: 40x58 cm
Überlieferung: Ausf.
Sprache: lat.
Ausstellungsort: Regensburg, Bischofshof
Originaldatierung: Acta sunt hec Ratispone in aula nostra episcopali sub anno a nativitate domini millesimo quadringentesimo nonogesimo tercio indicione undecima die vero veneris undecima mensis octobris mane hora primarum vel quasi pontificatus sanctissimi in Christo patris
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1493
Monat: 10
Tag: 11
Äußere Beschreibung: 40x58 cm
Pfalz-Simmern: Ruprecht II., Pfalzgraf von, Bischof von Regensburg
Aicher: Lorenz, Prior von St. Emmeram
Trabolt: Johann, Dr.
Tegernpeck: Johannes, Abt von St. Emmeram
Münzer: Erasmus I., Abt von St. Emmeram
Velber: Johannes, kaiserlicher Notar, Kleriker der Diözese Freising
Regensburg (krfr.St.), Bistum/Hochstift: Bischöfe \ Ruprecht II. von Pfalz-Simmern
Regensburg (krfr.St.), St. Emmeram (Reichsstift): Priore \ Lorenz Aicher
Regensburg (krfr.St.), St. Emmeram (Reichsstift): Mönche
Regensburg (krfr.St.), St. Emmeram (Reichsstift): Äbte \ Johannes II. Tegernpeck
Regensburg (krfr.St.), St. Emmeram (Reichsstift): Äbte \ Erasmus I. Münzer
Regensburg (krfr.St.), Bistum/Hochstift: Vikariat
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:42 MESZ
CC0 1.0 Universell