Schultheißen, Schöffern, Räte und Bürger der Städte Frankfurt (Frankinford), Friedberg, Wetzlar (Wecflar) und Gelnhausen (Geilnhusen) schließen einen Bund, der bis zum nächsten Osterfest [1341 April 8] und danach weitere zwei Jahre gültig sein soll, nehmen aber Ks. Ludwig davon aus. Sie erlassen eine Ordnung, die u. a. die gegenseitige Hilfeleistung und Verteidigung bei Angriffen gegen eine der Städte betr., Aufnahme und Schutz von Übeltätern in den Städten, und die Bürgeraufnahme von Edelleuten betrifft. Als Bürgen für die Ordnung sind eingesetzt: für die Stadt Frankfurt Hermann Lelle und Gerhard Rosenbusch; für Friedberg Heinckel Engel, Friedebrecht d. J., Johann Rule, Heinrich Massenheimer, Konrad von Frankfurt, 'Gyple' Becker, Wiegend 'Isirnhud' und Heinz 'Slich'; für Wetzlar Eberhard Rode, Hermann Reige d. J.Markele von Niefern (Nu-), Konrad von 'Katzinford'; Gerbrecht von 'Dredorff', Eberhard 'Gnanhard' [?], Hermann von Holzheim und Wille von Kleeberg; für Gelnhausen Hermann Fusch, der Sohn Eberhards vorn Guden, Wortwin Spickelin, Anselm von 'Creiginfeld', Fritz Hoppener, Berthold Spickelin, Berthold 'ane Smaltz' und Berthold 'in dem Steynen'.

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Hessisches Staatsarchiv Darmstadt
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