Staatliches Forstamt Bad Schussenried (Bestand)
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Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Wü 161/50 T 1
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Sigmaringen (Archivtektonik) >> Südwürttembergische Bestände >> Landwirtschaft und Forsten >> Forstämter >> Staatliches Forstamt Bad Schussenried
1721-1969
Überlieferungsgeschichte
Das vorliegende Findbuch beinhaltet die komplette Ablieferung T 1 des Forstamts Schussenried. Hier sind alle Akten der Behördenabgabe - ungeachtet der verschiedenen Provenienzen - erfaßt (Ablieferungsprovenienz). Die Archivalien waren mit Akzession 4/1973 vom Staatlichen Forstamt Schussenried abgeliefert und in der Folge einer Aktenkontrolle unterzogen worden. Die endgültige Bewertung der Akten wurde vom Unterzeichnenden im Rahmen der Erschließung anhand des Bewertungsmodells des Schriftguts der Staatlichen Forstämter, Registraturschicht bis 1955 von Treffeisen und Füßler (abgedruckt in: Reinhold Schaal und Jürgen Treffeisen: Zur Bewertung und Aussonderung der Unterlagen der staatlichen Forstämter im Sprengel des Staatsarchivs Sigmaringen, in: Historische Überlieferung aus Verwaltungsunterlagen. Zur Praxis der archivischen Bewertung in Baden-Württemberg, herausgegeben von Robert Kretzschmar, 1997, Verlag W.Kohlhammer Stuttgart, S.275-291) durchgeführt.
Inhalt und Bewertung
Abweichend zu den übrigen Beständen der Forstämter verwahrt der Bestand Unterlagen über Zivilarbeiter und Kriegsgefangene des Zweiten Weltkriegs, Torflager, Kreisjägermeister sowie Luftstereobilder. Er enthält überdies aussagekräftige Unterlagen zu Rechte und Lasten auf Staatswaldungen, landwirtschaftliche Grundstücke, Wirtschaftseinrichtung und Bewirtschaftung der Körperschaftswaldungen mit Einzelfällen, aber auch Material zu Registratur, Vorschriften, Nachweisung und Sicherung des staatliches Grundbesitzes, Besitzstandsveränderungen, Kulturen, Weg- und Wasserbau, Fischerei und Steuerwesen. Weniger gut dokumentiert sind die Bereiche Statistik, Staatsforstpersonal, Holznutzung, Nebennutzungen - außer landwirtschaftliche Grundstücke und Torflager -, Jagd und Forstpolizei. Ganze Bereiche sind gar nicht vertreten: Forstorganisation, forstliches Vereinswesen, Arbeiterversicherung, Etat und Rechnungswesen und Forstschutz in Privatwaldungen.
Der Gesamtbestand der Ablieferung des Forstamts Schussenried umfaßt 7,7 lfd.m mit 194 Archivalien.
Das vorliegende Findbuch beinhaltet die komplette Ablieferung T 1 des Forstamts Schussenried. Hier sind alle Akten der Behördenabgabe - ungeachtet der verschiedenen Provenienzen - erfaßt (Ablieferungsprovenienz). Die Archivalien waren mit Akzession 4/1973 vom Staatlichen Forstamt Schussenried abgeliefert und in der Folge einer Aktenkontrolle unterzogen worden. Die endgültige Bewertung der Akten wurde vom Unterzeichnenden im Rahmen der Erschließung anhand des Bewertungsmodells des Schriftguts der Staatlichen Forstämter, Registraturschicht bis 1955 von Treffeisen und Füßler (abgedruckt in: Reinhold Schaal und Jürgen Treffeisen: Zur Bewertung und Aussonderung der Unterlagen der staatlichen Forstämter im Sprengel des Staatsarchivs Sigmaringen, in: Historische Überlieferung aus Verwaltungsunterlagen. Zur Praxis der archivischen Bewertung in Baden-Württemberg, herausgegeben von Robert Kretzschmar, 1997, Verlag W.Kohlhammer Stuttgart, S.275-291) durchgeführt.
Inhalt und Bewertung
Abweichend zu den übrigen Beständen der Forstämter verwahrt der Bestand Unterlagen über Zivilarbeiter und Kriegsgefangene des Zweiten Weltkriegs, Torflager, Kreisjägermeister sowie Luftstereobilder. Er enthält überdies aussagekräftige Unterlagen zu Rechte und Lasten auf Staatswaldungen, landwirtschaftliche Grundstücke, Wirtschaftseinrichtung und Bewirtschaftung der Körperschaftswaldungen mit Einzelfällen, aber auch Material zu Registratur, Vorschriften, Nachweisung und Sicherung des staatliches Grundbesitzes, Besitzstandsveränderungen, Kulturen, Weg- und Wasserbau, Fischerei und Steuerwesen. Weniger gut dokumentiert sind die Bereiche Statistik, Staatsforstpersonal, Holznutzung, Nebennutzungen - außer landwirtschaftliche Grundstücke und Torflager -, Jagd und Forstpolizei. Ganze Bereiche sind gar nicht vertreten: Forstorganisation, forstliches Vereinswesen, Arbeiterversicherung, Etat und Rechnungswesen und Forstschutz in Privatwaldungen.
Der Gesamtbestand der Ablieferung des Forstamts Schussenried umfaßt 7,7 lfd.m mit 194 Archivalien.
194 Akten (7,7 lfd.m)
Bestand
Biberach an der Riß BC; Forstamt (a.O.)
Biberach an der Riß BC; Forstamt (n.O.)
Mengen SIG; Forstamt
Ochsenhausen BC; Forstamt (a.O.)
Riedlingen BC; Forstamt
Schussenried BC; Forstamt
Schussenried BC; Kameralamt
Ulm UL; Forstamt (a.O.)
Waldsee RV; Kameralamt
Weingarten RV; Forstamt (a.O.)
Zwiefalten RT; Forstamt (a.O.)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
03.04.2025, 08:37 MESZ