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Enthält: Anwesend: Prorektor Kies, Kanzler Reuss, Cotta, Sartorius, Schöpff, Harpprecht, Mögling sen., Hoffmann jur., Canz, Tafinger, Gmelin, Sigwart, Mögling jun., Hoffmann phil., Ploucquet, de Lohenschiold, Schott, Smalcalder;; 1.) Vereidigung der Gerichtsverwandten Erbe, Steeb und Brauch und Ermahnung durch den Prorektor. [UAT 47/5, Bl. 16'f]; 2.) Siegelbenutzung durch den Prorektor für Pässe für Moesner und Christen. [UAT 47/5, Bl. 17]; 3.) Bekanntmachung von Schreiben in der Tumultsache: [UAT 47/5, Bl. 17f]; von der Geheimkanzlei Darmstadt über die Bekanntgabe der Citation an v. Schrautenbach (Anm. 1: MUT 35611) und Hoffmann (Anm. 2: MUT 35531) und über die Zuständigkeit Niederwiesels für Wiesener (Anm. 3: MUT 35653).; vom Geheimrat Saarbrücken über die Nichtzuständigkeit für v. Botzheim.; aus Basel mit der Abbitte des Hensch (Hentschen, Henschen) (Anm. 5: MUT 35631).; von Hoffmann (Anm. 2: MUT 35531) aus darmstadt.; Eintrreten des D. Innen von Bremen für seinen Schwager Hensch und Billigung des Vorgehens der Universität durch den Herzog. (Gmelin, v. Wallbrunn); 4.) Auf herzogliches reskript vom 28. Juli an Buchdrucker Johann Ulrich Cotta und Bucgführer Johann Georg Cotta Verbot der Abgabe der gedruckten Opera Gerhardi an die Pia Corpora. [UAT 47/5, Bl. 17']; 5.) Konfirmation des Gartenkaufvertrags zwischen Kanzler Reuss und Klosterkastenknecht Burckhard. [UAT 47/5, Bl. 17']; 6.) Zusage der Anwartschaft auf das Stipendium Broll für Christoph Friedrich Gmelin (Anm. 6: MUT 35780), Sohn des verstorbenen Leibarztes Gmelin aus Stuttgart, und eines Gratials bei Eintritt in die Universität. (Helfferich als Stipendienverwalter, Geheimrat Renz, Specialis Gmelin von Tuttlingen als Onkel des Bittstellers). [UAT 47/5, Bl. 17']; 7.) Weiterzahlung des Hauszinses für Frau Pfarrer Kies geb. Beyl aus Feuerbach als Gratial. [UAT 47/5, Bl. 17']; 8.) Niederlegung des Testaments juridicale des Otto Christian de Lohenschiold und seiner Gattin Maria Elisabeth v. Lohenschiold geb. Hölderlin und Abschrift des Protokolls über die Testamentsübergabe in Anwesenheit Christoph Friedrich Harpprechts, Gottlieb Daniel Hoffmanns, Gottfried Ploucquets, Christoph Friedrich Schotts und des Secretarius Jacob Samuel Hoser. [UAT 47/5, Bl. 18ff]; 9.) Gewährung von Gratialen: [UAT 47/5, Bl. 22f]; 1.) für Regina Justina Mauder, Witwe des Webers und Nachtwächters Johann Adam Mauder.; 2.) für Maria Agnes Kuppinger.; 3.) für Maria Justina Pfeiffer, Witwe des Zimmermanns und Soldaten Johann Georg Pfeiffer, und drei Kinder.; 4.) für Regina Justina Sonntag.; 5.) für die Buchdruckergesellin Juliana Catharina Aberler.; 6.) für den Schuhmacher Johann Friedrich Heß als Pfleger der beiden Kinder des verstorbenen Universitäts-Sekretariatsscribenten.; 7.) für den Buchdruckergesellen Ludwig Friedrich Schönhardt und sein todkrankes Kind.; 8.) für Anna Dorothea Geißelhardt.; 9.) für Maria Catharina Jost.; 10.) für die von ihrem Mann M. Conrad David Hail, gewesener Pfarrer zu Warth im OA Nagold, verlassene Christina Barbara Hail und zwei Kinder.; 11.) für Anna Barbara Adam.; 12.) für catharina Beck.; 13.) für Susanna Elisabeth Bührer.; 14.) für Catharina Barbara Zahner, Frau des Soldaten Christoph Zahner.; 15.) für den ehemaligen Tagelöhner und Boten Johann Friedrich Zeyher.; 16.) für den Weingärtner Christoph Motzer zum Ehejubiläum mit seiner Frau Elisabeth Motzer.; 17.) Gratial für die Weingärtnerswitwe Anna Maria Knauss. [UAT 47/5, Bl. 22']; 18.) für die Witwe Ursula Röck, genannt Ulmerin.; 19.) für Sybilla Dorothea Wittel, Witwe des Rotgerbers Daniel Wittel.; 20.) für die von ihrem Mann verlassene Anna Barbara Lang von Sindelfingen und zwei Kinder.; 10.) Bestellung des ehemaligen Prorektors Sartorius, des ehemaligen Prorektors Mögling jun., Hoffmann jur., Canz', anstelle Smalcalders, Sigwarts und Schotts zum Konsistorium in der Schuldsache des Buchdruckers Cotta und Verlesung der Citationen. [UAT 47/5, Bl. 22'f]
Akte
Acta Senatus, Bd. 53
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.