Gütlicher Vergleich in Streit zwischen Hans Brunner, Bürger zu Ravensburg, und Frick Rotahüsler über ein Gut in Schlier, genannt des Brunners Gut. Brunner verzichtet gegen Zahlung von 2 lb h auf seine Ansprüche auf das Gut.
Vollständigen Titel anzeigen
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 522 III U 15
fasc. 006 n. 18
03604
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 522 III Weingarten, Benediktinerkloster: Urkunden III
Weingarten, Benediktinerkloster: Urkunden III >> Urkunden >> 13. und 14. Jahrhundert
1396 April 22 (an sant Georien aubent)
15,6 x 25,3 (Höhe x Breite)
Urkunden
Deutsch
Schaden: Pergament fleckig
Ausstellungsort: Ravensburg
Aussteller: Hans Brunner, Bürger zu Ravensburg
Empfänger: Frick Rotahüsler
Siegler: Henggi Humpis, Bürgermeister, Heinrich Gundel, Stadtammann in Ravensburg
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 2 S., 1 Rest
Ausstellungsort: Ravensburg
Aussteller: Hans Brunner, Bürger zu Ravensburg
Empfänger: Frick Rotahüsler
Siegler: Henggi Humpis, Bürgermeister, Heinrich Gundel, Stadtammann in Ravensburg
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 2 S., 1 Rest
Brunner, Hans
Rotahüsler, Rotahüsrer s. Rotenhüsler
Rotenhüsler, Frick
Schmid, Heinrich, gen. Gundel; Stadtammann
Brunners Gut : Schlier RV
Ravensburg RV; Bürgermeister
Ravensburg RV; Einwohner
Ravensburg RV; Stadtammann
Schlier RV
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:32 MEZ
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