Kläger: Graf Christoph Rantzau, Gutsbesitzer zu Schmoel, Hohenfelde, Oevelgönne und in Dänemark, Beklagte: Freiherr Hans Friedrich von Bur(c)kersroda, kursächsischer Geheimer Rat und Gutsbesitzer zu Markröhlitz, namens seiner Frau Lucie Ölgard, geb. Rantzau, Nebenbeklagter: der Kurfürst von Sachsen, Prozessvertreter: Dr. Johann Leonhard Schommartz, Dr. Johann Ulrich Stieber, Notar Johann Daniel Zorn, Streitgegenstand: Streit des Grafen Christoph mit seiner Schwester Lucie Ölgard um eine Abfindung aus dem Nachlass der Eltern, um den Mitbesitz an den adligen Gütern der Eltern und um die Bezahlung einer Einlager-Verschreibung
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Kläger: Graf Christoph Rantzau, Gutsbesitzer zu Schmoel, Hohenfelde, Oevelgönne und in Dänemark, Beklagte: Freiherr Hans Friedrich von Bur(c)kersroda, kursächsischer Geheimer Rat und Gutsbesitzer zu Markröhlitz, namens seiner Frau Lucie Ölgard, geb. Rantzau, Nebenbeklagter: der Kurfürst von Sachsen, Prozessvertreter: Dr. Johann Leonhard Schommartz, Dr. Johann Ulrich Stieber, Notar Johann Daniel Zorn, Streitgegenstand: Streit des Grafen Christoph mit seiner Schwester Lucie Ölgard um eine Abfindung aus dem Nachlass der Eltern, um den Mitbesitz an den adligen Gütern der Eltern und um die Bezahlung einer Einlager-Verschreibung
LASH, Abt. 390 Nr. 400
Abt. 390 Reichskammergericht zu Speyer bzw. Wetzlar
Abt. 390 Reichskammergericht zu Speyer bzw. Wetzlar >> 1 Prozessakten
1665-1670
Enthält: Landgericht 1665-1666, RKG 1667-1670; Privilegium de non evocando 1474 (Q 66); Auszug aus dem Ehevertrag 1651 zwischen dem Freiherrn von Burckersroda und Lucie Ölgard Rantzau (Q 4, Beilage E); Schuldverschreibungen der Ida Rantzau für ihre Tochter Lucie Ölgard 1651-1657 (Q 109); Schuldverschreibung der Ida Rantzau für Margarethe Rantzau, Schuldverschreibung der Margarethe Rantzau für den Freiherrn von Burckersroda und seine Frau 1653, Briefe der Margarethe Rantzau und ihres Sohns Tönnies Rantzau an den Grafen Christoph Rantzau 1664, 1666 (Q 4, Beilagen A-B); Q 39-40); Auszug aus dem vom Rat der Stadt Lübeck "aufgerichteten Rantzauischen Inventario" 1661 (Q 109); Vergleichsvorschlag 1662, Vergleich 1663 (Q 30, 49); Schreiben der Catharina Hase und des Jan Halmberg zu Hamburg 1662, des Wulf Siegfried von Lüttichau, kursächsischer Kanzler und Vormund der Freifrau von Burckersroda, 1663 und des Dr. Gottfried Acidalius, kurbrandenburgischer Resident zu Lübeck 1666 (Q44-45, 50-51); Zeugenaussage des Hans Pohlmann zu Hammer 1667 (Q 71); Beschwerdebrief des Kurfürsten Johann Georg II. von Sachsen 1667 an das RKG (Q 58); Aktenstücke aus dem Prozess der Parteien vor dem kursächsischen Obergerichtshof Leipzig 1668-1670 (Q 64, 116); Aufstellung über Forderungen des Freiherrn von Burckersroda 1669 gegen den Grafen Christoph (Q 110);
Enthält: Dokumente über den Streit um die Einsetzung neuer Verwalter auf den Gütern des Grafen Christoph 1669-1670, Schreiben der Verwalter Joachim Roßmann zu Schmoel und Hohenfelde und des Eberhard Bu(e)llmering zu Oevelgönne, Zeugenaussagen (Q 79-87, 91-93, 95-96, 117); Prozesskostenaufstellung 1666-1669 (Q 99, 103-106; Beilagen); einzelne Abschriften für eine landesherrliche Kanzlei
Enthält: Dokumente über den Streit um die Einsetzung neuer Verwalter auf den Gütern des Grafen Christoph 1669-1670, Schreiben der Verwalter Joachim Roßmann zu Schmoel und Hohenfelde und des Eberhard Bu(e)llmering zu Oevelgönne, Zeugenaussagen (Q 79-87, 91-93, 95-96, 117); Prozesskostenaufstellung 1666-1669 (Q 99, 103-106; Beilagen); einzelne Abschriften für eine landesherrliche Kanzlei
Verzeichnung
siehe auch Abt. 390 Nr. 401, 404
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
26.01.2026, 12:51 MEZ