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Anmaßung einer öffentlichen Ladung der Trümbachschen Gläubiger seitens Nassau-Dillenburg bei der Teilung des Vermögens des Johann Wilhelm von Trimbach zu Burbach unter dessen Kinder
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Anmaßung einer öffentlichen Ladung der Trümbachschen Gläubiger seitens Nassau-Dillenburg bei der Teilung des Vermögens des Johann Wilhelm von Trimbach zu Burbach unter dessen Kinder
Fürstentum Siegen, Landesarchiv - Akten 36 VIII Nr. 5
E 601 Freier Grund Sel- und Burbach
Freier Grund Sel- und Burbach >> 2. Sayn-Hachenburgische Regierung >> 2.3. Adel, adlige Güter und Adelsprozesse
(1671) 1722-1726
Enthaeltvermerke: Enthält u.a.: Berichte des Oberschultheißen Bauermeister zu Burbach und Suppliken des Johann Wilhelm von Trümbach; Korrespondenzen zwischen den Regierungskanzleien zu Hachenburg und Dillenburg; Rechtsstreit zwischen Johann Wilhelm von Trümbach zu Burbach und den Hasenbachischen Erben und Konsorten wegen Schuldforderungen (1723); Abschrift eines Konsenses des Grafen Salentin Ernst von Manderscheid vom 08.07.1671 wegen eines dem ehemaligen nassauischen Amtmann Johann Ludwig von Langenbach in Burbach überlassenen Hofs, Weihers und Gartens und vier weiteren Hofstätten; Klage sämtlicher Trümbachischer Erben zu Burbach wegen geraubter Erbschaft durch den gräflich-lippischen Landeshauptmann von Trümbach (1725); Facti species über die getroffenen Vereinbarungen zwischen dem alten Herrn von Trümbach, dessen Sohn und dem Fürsten zu Nassau-Dillenburg wegen des adeligen Guts zu Burbach in den Jahren 1721-1724 (1725); Differenzen zwischen Johann Wilhelm von Trümbach und der Witwe des verstorbenen Kammerrats Finck in den Eichen, der Schwiegermutter des Oberjägermeisters von Eberstein zu Dillenburg (1726). Korrespondenten u.a.: Oberschultheiß Bauermeister (Neunkirchen), Johann Wilhelm von Trümbach (Burbach), Notar Johann Georg Mullens.
31 Bl.
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.