Kraft von Hohenlohe und Anna, seine eheliche Hausfrau, der Schultheiß und die 12 Richter der Gemeinde geben dem Chorherrenstift in Öhringen 12 Pfund jährliche Hellergült zu Öhringen um die Misstat, die geschehen ist an dem vorbenannten Chorherrenstift und an dem Konrad von Goßheim, Chorherrn daselbst; die Gülten ruhen auf Heinz Wernlins Haus- und Hofstatt hinter dem Münster an der Kirchenmauer, vier Schilling auf Rapp, des Wirts Scheuer und Hofstatt hinter seinem Haus, zwei Pfund auf Ulrich Benders Haus und Hofstatt, acht Schilling auf Hans Deygbrots Hofstatt, ein Pfund auf Dytrichßs Haus und Hofstatt, sieben Schilling auf Märlins Haus und Hofstatt bei dem Brunnen, und den jährlichen Gartenzins, den die Hohenlohe jährlich bisher in Öhringen gehabt haben; die Gärten sind gelegen außerhalb der Stadt Öhringen, ein Teil zwischen der Haerchenbrucken und Wernlins Mühle "gen kolbenzgassen" und das andere Teil auf dem Hof vor der alten Stadt, auf drei Morgen Ackers, die Henslin Fischer und Eppelin Cappelan hat; ausgestellt o.O., 17. Dezember 1369 (St. Lucientag); Pergament, Siegel: Kraft von Hohenlohe, Anna von Hohenlohe und Stadt Öhringen. Bem.: Auszug bei WUB III. S. 335 Nr. 388.

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Landesarchiv Baden-Württemberg
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