Testament der Jungfer Anna Grömme, vom 26. Oktober 1629, verkündet am 7. Januar 1634.
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B-Testa, II 1326
B-Testa Testamente
Testamente >> 1600-1699
1639 - 1634
Enthält: Als Erben werden die Armen eingesetzt. Vermächtnisse erhalten die Witwe ihres Bruders Georg Grömme, 2. ihr Bruder Bertold und dessen Töchter Enneken und Gertrud, 3. ihre Schwester Gertrud Grömme, Frau Johan zum Hülse, 4. die Kinder des + Henrich Loesman und der Elsa Grömme in Haarlem (Harlem) und Amsterdam, 5. die Tochter des Johan Schaapman in Münster, 6. Schneider Henrich Dövellhouwer, 7. Elsken, Tochter des Johan Ossenkamp, 8. ihr Schwager Reinhard Schreven, Goldschmied in Bielefeld, und dessen Tochter Leneken, 9. Jobst Ruleman, 10. Jobst Schroring, 11. Tonnies Pellman, 12. Jf. Luzia Baar im Aegidiikloster, 13. der Sohn des Johan Grubbe, des Propstes zu Varlle, 14. Kaspar zur Bracht in Wolbeck, 15. Frau Krondrup, Tochter der Witwe Henrich Stockman, 16. Jf. Enneken Stockman, 17. Enneken, Tochter des Jakob Mestrup junior in Emden, 18. Trine, Tochter des Jakob Mestrup, im Kloster Herzebrock, 19. Greteken zur Horst im Armenhause zur Aa, 20. Agnes Hukenbeck, Frau Wimeling, 21. Johan und Enneken, Kinder des M. Johan Boemer, Perlensticker, 22. Frau Wandtbereiter Christian Picker, 23. Frau Niklas Schütte. - Berndt Lütke-Streine in Einen und Ernst Korff in Warendorf schulden ihr 50 Th. - Ihre verstorbene Tochter Enneken Pöllman hat ihr eine Forderung an ihren Vater Hans Pöllman und dessen Witwe, die jetzige Frau Jobst Rupe, vererbt. Zeugen: Pelzmacher Johan Vornheide und Bäcker Albert Weilinck. Von Rats wegen: Johan Wernicke. Anlage: Quittung der Vikare Everwin Wermelinck und Rotger Fuistinck, sowie des Herman Raby und des Kaspar Schletbrügge als Provisoren von Martini über den Empfang von 2 Leuchten für einen Altar in Martini, welche Jf. Enneken Pellmans testamentarisch der Kirche vermacht und welche deren Mutter Anna Gremme durch den Gelbgießer Henrich Caesem junior hat anfertigen lassen.
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:55 MEZ