Die Gebrüder Bernhard und Johann, Grafen v. Solms, bekunden, dass sie den ihnen zustehenden Licher Teil an der Grafschaft und Herrschaft Falkenste...
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B 9 Urkunden der Grafschaft Solms-Rödelheim
Urkunden der Grafschaft Solms-Rödelheim >> 3 1411-1440
1423 Juni 22
Ausf., Perg., von 5 anh. Sg. Nr. 1 und 2 leicht besch., Nr. 3-5 gut erh.
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Feria tercia post Albani
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Die Gebrüder Bernhard und Johann, Grafen v. Solms, bekunden, dass sie den ihnen zustehenden Licher Teil an der Grafschaft und Herrschaft Falkenstein und Münzenberg wie folgt geteilt haben: Ersterer erhält Villingen mit den Wüstungen Zelle und Eppelrode, Nonnenroth, Röthges, Nieder-Bessingen, Muschenheim, Bettenhausen, Birklar und der Wüstung Wetter, den Hof Melbach, Obbornhofen, Bellersheim sowie die Wüstung Rehborn. Letzterer erhält dagegen Münster, Groß-Ettingshausen, Klein-Ettingshausen, Ober-Bessingen, das Recht am Hof zu Meilbach, Trais-Horloff, Utphe, Inheiden, die Wüstung Feldheim, Södel und Wohnbach mit den 18 Achtel Weizengülte zu Dahindal und einer Schäferei zu Hungen. Lich soll beiden Teilen je zur Hälfte gemeinsam bleiben, desgleichen Münzenberg, Hungen, das Vogtkorn zu Meßfelden, die Hersfelder Zinsen, ausgenommen den Pflughafer zu Villingen, der Graf Bernhard zustehe, sowie Wölfersheim mit der Wüstung Dahindal, Pfeddersheim und Kalsmunt, der Warnsberg, Laubach, Stornfels und Kransberg, Weckesheim, Langsdorf und genannte Rechte zu Mühlsachsen. Schließlich werden Einzelbestimmungen zum Verfügungsrecht über die Anteile, sowie zu den Gerichten und Landwehren getroffen
Vermerke (Urkunde): Siegler: Aussteller, Eberhard v. Rolshausen und Henne v. Gonterskirchen, genannt Strebekotz
Vermerke (Urkunde): Weitere Überlieferung: Fürstlich-solmsisches Archiv Lich, Licher Urkunden Kasten 7 - Abschrift des 15. Jahrhunderts, Papier; Fürstlich-solmsisches Archiv Lich, Licher Urkunden Rotes Buch Bl. 38v-41 - Abschrift
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Die Gebrüder Bernhard und Johann, Grafen v. Solms, bekunden, dass sie den ihnen zustehenden Licher Teil an der Grafschaft und Herrschaft Falkenstein und Münzenberg wie folgt geteilt haben: Ersterer erhält Villingen mit den Wüstungen Zelle und Eppelrode, Nonnenroth, Röthges, Nieder-Bessingen, Muschenheim, Bettenhausen, Birklar und der Wüstung Wetter, den Hof Melbach, Obbornhofen, Bellersheim sowie die Wüstung Rehborn. Letzterer erhält dagegen Münster, Groß-Ettingshausen, Klein-Ettingshausen, Ober-Bessingen, das Recht am Hof zu Meilbach, Trais-Horloff, Utphe, Inheiden, die Wüstung Feldheim, Södel und Wohnbach mit den 18 Achtel Weizengülte zu Dahindal und einer Schäferei zu Hungen. Lich soll beiden Teilen je zur Hälfte gemeinsam bleiben, desgleichen Münzenberg, Hungen, das Vogtkorn zu Meßfelden, die Hersfelder Zinsen, ausgenommen den Pflughafer zu Villingen, der Graf Bernhard zustehe, sowie Wölfersheim mit der Wüstung Dahindal, Pfeddersheim und Kalsmunt, der Warnsberg, Laubach, Stornfels und Kransberg, Weckesheim, Langsdorf und genannte Rechte zu Mühlsachsen. Schließlich werden Einzelbestimmungen zum Verfügungsrecht über die Anteile, sowie zu den Gerichten und Landwehren getroffen
Vermerke (Urkunde): Siegler: Aussteller, Eberhard v. Rolshausen und Henne v. Gonterskirchen, genannt Strebekotz
Vermerke (Urkunde): Weitere Überlieferung: Fürstlich-solmsisches Archiv Lich, Licher Urkunden Kasten 7 - Abschrift des 15. Jahrhunderts, Papier; Fürstlich-solmsisches Archiv Lich, Licher Urkunden Rotes Buch Bl. 38v-41 - Abschrift
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
01.07.2025, 13:40 MESZ