Notariatsinstrument des Georgius Gast, Stadtschreibers zu Sulzbach: Hanß Furttenbach zu Reichenschwandt, Eysenhoven etc. protestiert gegen das Vorgehen des Rats zu Nürnberg, welcher eine Streitsache mit einem seiner Bauern wegen einiger auferlegten und ausgewechselten Kleingülten und Diensten vor sein Gericht gezogen, ihn (Furttenbach) nach Nürnberg zitiert und, als er nicht erschienen war, versucht hatte, ihn in seinem Schloss Reichenschwandt durch den Pfleger von Hersbruck mit Gewalt aufheben zu lassen. - Zeugen: Der Notar, dann Georg Sauerzapf, fürstlich neuburgischer Rat und Landschreiber, Conrad Hoffman, Zöllner und Ungelter zu Sulzbach.
Vollständigen Titel anzeigen
Notariatsinstrument des Georgius Gast, Stadtschreibers zu Sulzbach: Hanß Furttenbach zu Reichenschwandt, Eysenhoven etc. protestiert gegen das Vorgehen des Rats zu Nürnberg, welcher eine Streitsache mit einem seiner Bauern wegen einiger auferlegten und ausgewechselten Kleingülten und Diensten vor sein Gericht gezogen, ihn (Furttenbach) nach Nürnberg zitiert und, als er nicht erschienen war, versucht hatte, ihn in seinem Schloss Reichenschwandt durch den Pfleger von Hersbruck mit Gewalt aufheben zu lassen. - Zeugen: Der Notar, dann Georg Sauerzapf, fürstlich neuburgischer Rat und Landschreiber, Conrad Hoffman, Zöllner und Ungelter zu Sulzbach.
Reichsstadt Nürnberg, Norica aus Ungarn, Urkunden 80
Reichsstadt Nürnberg, Norica aus Ungarn, Urkunden
Reichsstadt Nürnberg, Norica aus Ungarn, Urkunden >> Urkunden in chronologischer Reihung
1575 April 23
Perg.
Urkunden
ger
Überlieferung: Ausfertigung
Sprache: dt.
Ausstellungsort: Haunratz
Vermerke: Vorne auf dem Umschlag ein Vermerk über die Übergabe dieses Protests an den regierenden Bürgermeister Ulrich (i. marg. Hans) Starkh zu Nürnberg durch den Notar Georg Pfaffreuter am 15. Juni d. J. von des letzteren Hand.
Originaldatierung: 1575 auf sambstag post misericordia domini, welcher ward der 23. monatstag aprilis etc. in und uff dem landsessen guet Haunratz etc.
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1575
Monat: April
Tag: 23
Äußere Beschreibung: Libell von 5 Fol. in Gross 4° in gleichem Umfang.
Content Preservation: 1
Kontrolle Rueckgabe: 0
Sprache: dt.
Ausstellungsort: Haunratz
Vermerke: Vorne auf dem Umschlag ein Vermerk über die Übergabe dieses Protests an den regierenden Bürgermeister Ulrich (i. marg. Hans) Starkh zu Nürnberg durch den Notar Georg Pfaffreuter am 15. Juni d. J. von des letzteren Hand.
Originaldatierung: 1575 auf sambstag post misericordia domini, welcher ward der 23. monatstag aprilis etc. in und uff dem landsessen guet Haunratz etc.
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1575
Monat: April
Tag: 23
Äußere Beschreibung: Libell von 5 Fol. in Gross 4° in gleichem Umfang.
Content Preservation: 1
Kontrolle Rueckgabe: 0
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
23.05.2025, 11:52 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Staatsarchiv Nürnberg (Archivtektonik)
- Beständetektonik des Staatsarchivs Nürnberg (Tektonik)
- I. Altbestände (Territorien und Institutionen des Alten Reichs) (Tektonik)
- Reichsstadt Nürnberg (Tektonik)
- Reichsstadt Nürnberg: Selekte und Sammlungen, Auffangbestände (Tektonik)
- Reichsstadt Nürnberg, Norica aus Ungarn, Urkunden (Bestand)
- Urkunden in chronologischer Reihung (Gliederung)