Hans Caspar Blarer von Wartensee, Pfleger zu Unterthingau, später in ellwangischen Diensten, seine Frau Benigna, geb. von Perfall, und die ihr von Sabina von Schönau erblich zugefallenen Forderungen an das Stift Kempten und das herzogliche Haus Württemberg, seine zweite Ehefrau Anna Felicitas, geb. von Neipperg, seine Schwägerin Elisabeth von Neipperg und deren Ehemann Andreas Bacque aus Brüssel; [Überlieferung: Ausfertigungen, Konzepte, Abschriften]
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Hans Caspar Blarer von Wartensee, Pfleger zu Unterthingau, später in ellwangischen Diensten, seine Frau Benigna, geb. von Perfall, und die ihr von Sabina von Schönau erblich zugefallenen Forderungen an das Stift Kempten und das herzogliche Haus Württemberg, seine zweite Ehefrau Anna Felicitas, geb. von Neipperg, seine Schwägerin Elisabeth von Neipperg und deren Ehemann Andreas Bacque aus Brüssel; [Überlieferung: Ausfertigungen, Konzepte, Abschriften]
StAA, Fürststift Kempten, Archiv Akten 3118
BayHStA, Personenselekt Cart. 033
Fürststift Kempten, Archiv
Fürststift Kempten, Archiv >> CLXXI Lit. A - Adel: Berndorff, Bl
1612-1687
Fürststift Kempten, Archiv
ungehefteter Akt mit Papierumschlag; Umfang (Seite/Blatt): 53 Bl.
Akten
deutsch
Registratursignatur/AZ: No. CLXXI Lit. A n. 27
Perfall, Benigna v.
Blarer v. Wartensee, Hans Caspar
Blarer v. Wartensee, Benigna
Schönau, Sabina v.
Blarer v. Wartensee, Anna Felicitas
Neipperg, Anna Felicitas v.
Neipperg, Elisabeth v.
Bacque, Andreas
Bacque, Elisabeth
Württemberg [Hge. v.]
Unterthingau [Pflegamt]
Ellwangen (Ostalbkreis) [Fürstpropstei]
Schulden, Passiv-
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
30.04.2025, 08:56 MESZ