Bischof Bernhard von Paderborn erhebt auf Vorstellung der Äbtissin Lutgardis von Herford und des Grafen Bernhard von Ravensberg die Kapelle in Stenhagen (Steinhagen) zur Pfarrkirche und trennt sie von der Mutterkirche in Dorenberghe (Dornberg) mit der Bestimmung, dass der Höhenzug beim Hause Lindenhorst die Grenze zwischen beiden Pfarren bilden soll und der Rector zu Steinhagen an den von Dornberg jährlich 4 Mark weniger 4 Solidi zu zahlen hat. Das Collationsrecht über die Pfarre in Steinhagen soll zwischen der Äbtissin von Herford und dem Grafen von Ravensberg alterniren. Graf Bernhard schenkt der Pfarre in Steinhagen das Brandesgut in der Pfarrer Werther (Wertere), der Ritter Suederus de Buscho 2 Mensen in Borde, die er als Pfand für 50 Mark von Herford hat. Der Rector von Steinhagen ist gehalten, die Episcopalsynoden von Paderborn und die Archidiaconalsynoden zu Schildesche zu besuchen.

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Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
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