Schmidt, Paul Karl (Paul Carell) (Bestand)
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BArch N 2267
call number: N 2267
Bundesarchiv (Archivtektonik) >> Nachlässe und Sammlungen >> Nachlässe >> S
1938-1943
Bestandsbeschreibung: Paul Karl Schmidt (Paul Carell) 1911-1997, Pressechef des Auswärtigen Amtes unter Ribbentrop, Journalist, Schriftsteller
Biographisches:
· Am 2. Nov. 1911 in Kelbra/Thüringen geboren
· 12. Jan. 1931: Eintritt in die NSDAP
· Studium der Psychologie, Volkswirtschaft, Pädagogik und Philosophie in Kiel
· Leiter des „Kampfausschusses wider den undeutschen Geist" der Deutschen Studentenschaft
· Promotion 1936
· Wissenschaftlicher Assistent am Psychologischen Institut der Universität Kiel
· Ende 1938: Legationsrat 2. Klasse in der Presse- und Nachrichtenabteilung des Auswärtigen Amts
· Frühjahr 1939: Stellvertretender Leiter, Oktober 1940: Leiter der Presse- und Nachrichtenabteilung
· 1943: Verwaltungsratsvorsitzender des Medienkonzerns Mundus AG
· Herausgabe der Zeitschrift „Berlin - Rom - Tokio" (1939-1944); Einfluss auf die Auslandspropaganda-Zeitschrift „Signal"
· Am 6. Mai 1945 verhaftet
· Zeuge im sogenannten „Wilhelmstraßenprozess"
· Nach dem Krieg journalistisch und schriftstellerisch tätig, u.a. für den Spiegel und beim Springer-Verlag. Pseudonyme u.a. P.C. Holm, Paul Karell/Carell, Dr. Paul Kiessling
· Bestseller-Erfolg mit dem Buch "Unternehmen Barbarossa"
· Persönlicher Berater von Axel Springer
· Am 20. Juni 1997 gestorben
Quelle: Wigbert Benz: Paul Carell. Ribbentrops Pressechef Paul Karl Schmidt vor und nach 1945, Berlin 2005
Inhaltliche Charakterisierung: Bestandsgeschichte: Die Unterlagen wurden dem Zentralen Staatsarchiv der DDR in Potsdam 1959 von der Sowjetunion übergeben. Es handelt sich um sechs Akten mit Schriftgut aus Schmidts dienstlicher Tätigkeit im Auswärtigen Amt mit der Laufzeit 1938-1943. Eine Mappe mit Fotos wurde an das Bildarchiv des Bundesarchivs in Koblenz abgegeben.
Umfang, Erläuterung: 0,1 lfm, 6 AE
Zitierweise: BArch N 2267/...
Biographisches:
· Am 2. Nov. 1911 in Kelbra/Thüringen geboren
· 12. Jan. 1931: Eintritt in die NSDAP
· Studium der Psychologie, Volkswirtschaft, Pädagogik und Philosophie in Kiel
· Leiter des „Kampfausschusses wider den undeutschen Geist" der Deutschen Studentenschaft
· Promotion 1936
· Wissenschaftlicher Assistent am Psychologischen Institut der Universität Kiel
· Ende 1938: Legationsrat 2. Klasse in der Presse- und Nachrichtenabteilung des Auswärtigen Amts
· Frühjahr 1939: Stellvertretender Leiter, Oktober 1940: Leiter der Presse- und Nachrichtenabteilung
· 1943: Verwaltungsratsvorsitzender des Medienkonzerns Mundus AG
· Herausgabe der Zeitschrift „Berlin - Rom - Tokio" (1939-1944); Einfluss auf die Auslandspropaganda-Zeitschrift „Signal"
· Am 6. Mai 1945 verhaftet
· Zeuge im sogenannten „Wilhelmstraßenprozess"
· Nach dem Krieg journalistisch und schriftstellerisch tätig, u.a. für den Spiegel und beim Springer-Verlag. Pseudonyme u.a. P.C. Holm, Paul Karell/Carell, Dr. Paul Kiessling
· Bestseller-Erfolg mit dem Buch "Unternehmen Barbarossa"
· Persönlicher Berater von Axel Springer
· Am 20. Juni 1997 gestorben
Quelle: Wigbert Benz: Paul Carell. Ribbentrops Pressechef Paul Karl Schmidt vor und nach 1945, Berlin 2005
Inhaltliche Charakterisierung: Bestandsgeschichte: Die Unterlagen wurden dem Zentralen Staatsarchiv der DDR in Potsdam 1959 von der Sowjetunion übergeben. Es handelt sich um sechs Akten mit Schriftgut aus Schmidts dienstlicher Tätigkeit im Auswärtigen Amt mit der Laufzeit 1938-1943. Eine Mappe mit Fotos wurde an das Bildarchiv des Bundesarchivs in Koblenz abgegeben.
Umfang, Erläuterung: 0,1 lfm, 6 AE
Zitierweise: BArch N 2267/...
Schmidt, Paul Karl, 1800-
8 Aufbewahrungseinheiten; 0,0 laufende Meter
Archivbestand
deutsch
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
24.04.2026, 10:58 MESZ