Rentenverkauf Cappels an Bechte Herzog zu Treysa
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Urk. 18, 405
Urk. 18, Urk. A II Kl. Cappel 1370 Sept. 20
Urk. 18 Kloster Spieskappel - [ehemals: A II]
Kloster Spieskappel - [ehemals: A II] >> 1370-1379
1370 September 20
Ausf. Perg. - die Sg. fehlen, 2 Einschnitte vorh.
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Anno domini 1370 in vigilia sancti Mathei apostoli et ewangeliste
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Abt Heinrich, Prior und Konvent zu Cappel Prämonstratenserordens bekunden, daß sie Bechte Herzog zu Treysa (Beithin Herzcogin zu Treise) 4 Aachener mr. (vier marg geldis Eis) aus den Zinsen des Stifts zu Treysa oder Weibach, jährlich am Martinstag ohne Widerspruch in ihrem Haus zu bezahlen, auf Lebenszeit für bezahlte 40 mr. der gleichen W. verkauft haben. Die Ausst. geloben, die Gülte (guldy) der Käuferin jedes Jahr zu Martini zu geben (zu gebyne ... zu yrme lieby vnd anders nymandy). Ist Bechte gestorben, sollen davon 2 mr. ledig und los sein, die anderen 2 mr. dagegen jährlich der Cappeler Küsterei dienen, und der jeweilige Küster soll ein ewiges Licht vor dem Hochaltar zu ihrem, ihrer Eltern und aller Gläubigen Seelenheil anzünden. Auch hat der Küster jeden Sonntag über dem Lettner der Genannten zu gedenken. Wenn der Abt nach Bechtes Tod 20 Aachener mr. in erbliche Zinsen anlegt, soll, was damit gekauft wurde, ewig zu dem erwähnten Licht dienen, und die 2 mr. Zinsen sind dann, wie die anderen genannten, für das Stift erledigt (vnd die zuo mark geldis sollin vnser aptige loiz sin zu den andirn zuen also vor ist gezriben).
Vermerke (Urkunde): Rückvermerk: (15.Jh.) Item vz den zinsen zu Weybach vnd Treyse ii marg zu eyme ewigen lichte vor den homesse altar
Vermerke (Urkunde): Zeugen: ---
Vermerke (Urkunde): Siegler: die Ausst. (Abt und Konvent)
Vermerke (Urkunde): Weitere Überlieferung: ---
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: ---
Vermerke (Urkunde): Literatur: List: Stift Spieskappel (wie Nr.1) S.276, 294
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Abt Heinrich, Prior und Konvent zu Cappel Prämonstratenserordens bekunden, daß sie Bechte Herzog zu Treysa (Beithin Herzcogin zu Treise) 4 Aachener mr. (vier marg geldis Eis) aus den Zinsen des Stifts zu Treysa oder Weibach, jährlich am Martinstag ohne Widerspruch in ihrem Haus zu bezahlen, auf Lebenszeit für bezahlte 40 mr. der gleichen W. verkauft haben. Die Ausst. geloben, die Gülte (guldy) der Käuferin jedes Jahr zu Martini zu geben (zu gebyne ... zu yrme lieby vnd anders nymandy). Ist Bechte gestorben, sollen davon 2 mr. ledig und los sein, die anderen 2 mr. dagegen jährlich der Cappeler Küsterei dienen, und der jeweilige Küster soll ein ewiges Licht vor dem Hochaltar zu ihrem, ihrer Eltern und aller Gläubigen Seelenheil anzünden. Auch hat der Küster jeden Sonntag über dem Lettner der Genannten zu gedenken. Wenn der Abt nach Bechtes Tod 20 Aachener mr. in erbliche Zinsen anlegt, soll, was damit gekauft wurde, ewig zu dem erwähnten Licht dienen, und die 2 mr. Zinsen sind dann, wie die anderen genannten, für das Stift erledigt (vnd die zuo mark geldis sollin vnser aptige loiz sin zu den andirn zuen also vor ist gezriben).
Vermerke (Urkunde): Rückvermerk: (15.Jh.) Item vz den zinsen zu Weybach vnd Treyse ii marg zu eyme ewigen lichte vor den homesse altar
Vermerke (Urkunde): Zeugen: ---
Vermerke (Urkunde): Siegler: die Ausst. (Abt und Konvent)
Vermerke (Urkunde): Weitere Überlieferung: ---
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: ---
Vermerke (Urkunde): Literatur: List: Stift Spieskappel (wie Nr.1) S.276, 294
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
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Additional information on reason for persecution
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