Familienarchiv Lieberich (Bestand)
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FA Lieberich
Bayerisches Hauptstaatsarchiv (Archivtektonik) >> Beständetektonik des Bayerischen Hauptstaatsarchivs >> 5 Abteilung V: Nachlässe und Sammlungen >> 5.1 Nachlässe und Familienarchive >> 5.1.1 Familienarchive
1750-1990
Vorwort und Kurzbeschreibung: Das Familienarchiv Lieberich wurde dem Bayerischen Hauptstaatsarchiv durch testamentarische Verfügung von Prof. Dr. Heinz Lieberich (29.1.1905-24.10.1999), dem ehemaligen Generaldirektor der Staatlichen Archive Bayerns (1959-1970), überlassen. Die Ordnung und Verzeichnung fand bereits vorarchivisch statt. Personen: Otto (1867-1949), Oberlandesgerichtsrat; Wilhelm (1856-1945), Präsident der Eisenbahndirektion Ludwigshafen; Heinrich (1870-1929); Hildegard; Clemens, Oberstaatsanwalt; Prof. Dr. Heinz (1905-1999), Generaldirektor der Staatlichen Archive Bayerns Inhalt: Familienpapiere und Familiengeschichte; Dokumente der einzelnen Personen; Stammbaum; kaiserlicher Wappenbrief; Mitglieder der Linie Grünstadt; Unterlagen zum Standgericht München 1919 (Anklageschrift gegen Dr. Otto Neurath, Notizen zu den Strafprozessen Fritz Erhart, Karl Gandorfer, Georg Eisenberger, Alexander Liening, Rudolf Nutt, Presseberichte zur Münchener Räterepublik); Friedensverhandlungen in Brest-Litowsk Neben dem Familienarchiv Lieberich verwahrt das Bayerische Hauptstaatsarchiv auch den persönlichen, vorwiegend wissenschaftlichen Nachlass von Prof. Lieberich. Er ist durch ein eigenes Findbuch erschlossen. Das Findbuch zum Familienarchiv Lieberich wurde 2020 im Archivinformationssystem elektronisch erfasst. Dr. Thomas Paringer Okt. 2020
Familienarchiv Lieberich
230
Bestand
Akten
ger
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 11:04 MESZ