Lehenauftrag Richards von Muschenheim bezüglich einiger Güter bei Münzenberg für Konrad [von Hanau], Abt von Fulda
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Urk. 76, 2837
Urk. 76, R I b Fulda (Lehenreverse von Muschenheim)
Urk. 76 Fulda, Lehenreverse [ehemals: Urkunden R I b]
Fulda, Lehenreverse [ehemals: Urkunden R I b] >> 13 Familien M >> 13.26 von Muschenheim
1378 Oktober 02
Ausfertigung, Pergament, vier anhängende Siegel, eines davon ab und verloren
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Datum anno domini m° ccc lxx octavo sabatho die post Michaelis archangeli
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Richard von Muschenheim (Muschinheim) bestätigt den mit Einverständnis von Konrad [von Hanau], Abt von Fulda, Ulrich von Hanau und Philipp von Falkenstein (Valkinstein) und Münzenberg (Minczenberg) getätigten Verkauf von einem Drittel des halben Zehnten in Trais (Dreise) bei Münzenberg (Minczenberg) [Stadtteil der Gem. Münzenberg, Wetteraukrs.] an das Kloster Arnsburg (Arnsperg) [Gem. Lich, Lkr. Gießen]. Diese Abgaben hatte er zwar von den Herren von Falkenstein und Hanau empfangen, sie waren aber fuldisches Lehen. Daher trägt Richard von Muschenheim mit Einverständnis seiner Neffen Johann, Gerhard und Eberhard seine Eigengüter vor dem Eiling unter Münzenberg (Eylowe undir Minczenberg) [Flurname bei der Gem. Münzenberg, Wetteraukrs.] dem Abt von Fulda, den Herren von Hanau sowie den Herren von Falkenstein zu Lehen auf und bestätigt die Belehnung mit demselben Lehen. Siegelankündigung.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Aussteller, Johann Gerhard von Muschenheim, Eberhard von Muschenheim
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Richard von Muschenheim (Muschinheim) bestätigt den mit Einverständnis von Konrad [von Hanau], Abt von Fulda, Ulrich von Hanau und Philipp von Falkenstein (Valkinstein) und Münzenberg (Minczenberg) getätigten Verkauf von einem Drittel des halben Zehnten in Trais (Dreise) bei Münzenberg (Minczenberg) [Stadtteil der Gem. Münzenberg, Wetteraukrs.] an das Kloster Arnsburg (Arnsperg) [Gem. Lich, Lkr. Gießen]. Diese Abgaben hatte er zwar von den Herren von Falkenstein und Hanau empfangen, sie waren aber fuldisches Lehen. Daher trägt Richard von Muschenheim mit Einverständnis seiner Neffen Johann, Gerhard und Eberhard seine Eigengüter vor dem Eiling unter Münzenberg (Eylowe undir Minczenberg) [Flurname bei der Gem. Münzenberg, Wetteraukrs.] dem Abt von Fulda, den Herren von Hanau sowie den Herren von Falkenstein zu Lehen auf und bestätigt die Belehnung mit demselben Lehen. Siegelankündigung.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Aussteller, Johann Gerhard von Muschenheim, Eberhard von Muschenheim
Vgl. auch Schannat, Client. Fuld. Nr. 409
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Hessisches Staatsarchiv Marburg (Archivtektonik)
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- Geistliches und weltliches Territorium Fulda (Tektonik)
- Reichsabteiliches / Stiftisches Archiv (Tektonik)
- Reichsabteiliches / Stiftisches Archiv: Fulda, Lehenreverse [ehemals: Urkunden R I b] (Bestand)
- 13 Familien M (Gliederung)
- 13.26 von Muschenheim (Gliederung)
Namensnennung 4.0 International