Gebundenes Hypothekenbuch
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F 2, 27/10
F 2 Oberrheinische Reichsritterschaft
Oberrheinische Reichsritterschaft >> 1 Rechtsstellung, Verwaltung und Finanzen >> 1.4 Gütersachen >> 1.4.6 Lehen, Erbleihen, Verträge, Obligationen
1759-1767
Enthält: a) 1759 Juni 15: Carl Philipp und Franz Leopold v. Bouchenroeder, Brüder, und ihr Schwager, der kurpfälzische Kapitän Johann H. v. Heyles leihen von dem Mainzer Schutz- und Handelsjuden Isaac Löw Creuznach 300 fl. unter Verpfändung ihrer Rittergüter im Bereich der Oberrheinischen Reichsritterschaft(S. 1)
Enthält: b) 1761 Februar 9: Ernst Chr[istian] v. Hunolstein leiht von dem kurpfälzischen Vizekanzler Johann Georg von Sußmann 4.000 fl. zwecks Ankauf der kurpfälzischen Hauptmannsstelle (einschließlich Kompanie) des verstorbenen Hauptmanns Heinrich Ludwig v. Geispitzheim unter Verpfändung seines Hofes zu Nack (S. 6), diese Obligation wird im Juni 1761 durch eine andere ersetzt, da die Gräfinwitwe Maria Kath[arina] Elisabethv. Hillesheim, geb. v. Gleichen und Hatzfeld die 4.000 fl. leiht (S. 12)
Enthält: c) 1761 April 1: Carl v. Sternenfels leiht von dem kÖniglich französischen Brigadier Otto Friedrich v. Bülow 5.000 fl., Pfand sein Hofgut zu Nierstein (S. 10)
Enthält: d) 1761 Mai 28: Leopold v. Maldiß und seine Frau Maria Elisabeth Alb[ertine], geb. v. Dacheröden leihen von dem Oberkammerfourier Küster zu Darmstadt 3.000 fl. Auf ihr Gut zu Bechtolsheim (S. 20)
Enthält: e).1761 September 2: die Vormünder von Franz Wilh[elm] und Carl v. Dienheim leihen zur Bestreitung der Speyerer Dompräbende für den letzteren und der pfälzischen Kammerherrnstelle für den ersteren 2.000 fl. von Witwe Kath[arina] Rosina Ludwig auf Güter zu Ippesheim und Hahnheim (S. 27)
Enthält: f) 1761 September 14: Obligation des Franz Georg v. Sturmfede und seiner Schwester verh. v. Hacke für die geistliche Administration Heidelberg über 30.000 fl. (S. 32)
Enthält: g) 1762 Januar 28: die Oberrheinische Reichsritterschaft konfirmiertdie Aufnahme von 3.000 fl. durch den kurpfälzischen Oberappellations-Gerichtsrat Johann Jg. V. Reigersberg bei dem Vizekanzler v. Sußmann (S. 43)
Enthält: h) 1762 September 18: die Vormünder für Franz Carl Josef Graf v. Metternich-Winneburg leihen von Carl Ferdinand v. Sickingen 12.000 fl. auf das metternichsche Familienhaus in Mainz (S. 46)
Enthält: i) 1762 Dezember 3: Leopold v. Maldiß und seine Frau leihen von Lothar Franz Ig[natius) Specht v. Bubenheim, Domsänger zu Mainz, 4.000 fl. unter Verpfändung ihrer Güter zu Uelversheim (S. 52)
Enthält: k) 1762 August 20: Maria Magd[alena] v. Irsch, geb. v. Geispitzheim kauft von ihren Vettern und Basen (Johann Schwartz und Frau Maria Jul[iane] Anna, geb. v. Bergoffsky zu Winzingen [Kreis Neustadt] und Johann Merdian und Frau Maria Elisabeth, geb. v. Bergoffsy zu Knittelsheim [Kreis Germersheim) das sogenannte Geispitzheimsche Gut zu Gabsheim, das die Verkäufer von ihrem verschuldeten Bruder Ig[natius] v. Bergoffsky ersteigert hatten, für 3.000 fl. (S. 58)
Enthält: l) 1763 September 1: Hans Lothar v. Kerpen kauft von Carl Josef v. Boos zu Waldeck den Biedenthaler Hof (nebst Gut) in der Gemarkung Fürfeld für 3.000 fl. (S. 61)
Enthält: m) 1764 Juli 21: Carl Friedrich v. Schwahnebach und seine Frau A. M., geb. v. Bongard leihen von den Erben des kurpfälzischen Geheimen Kanzlisten St. Georgen 600 fl. unter Verpfändung ihres (früher von polyschen) Gutes zu Guntersblum (S. 66)
Enthält: n) 1764 August 6: Obligation des Johann Eberh[ardt] Friedrich v. Wallbrunn für den kaiserlich-königlichen und kurmainzischen Generalfeldzeugmeister und Kommandanten zu Mainz Philipp Wilh[elm] v. Riedt über 2.000 fl. auf Gauersheim (S. 69): o) 1767 Juni 25: Bestandsbrief des Johann Philipp Wilh[elm] v. Kuhla über sein Hofgut zu Schornsheim für Johann Cronenberger daselbst (S. 74)
Enthält: p) 1767 Juli 1: Oberforstmeister zu Darmstadt und Ritterrat der Oberrheinischen Reichsritterschaft Rud[olf] Mor[itz] v. Geispitzheim und seine Frau Charl[otte] Ernestine, geb. v.n Bernerdin leihen von Susanne Esther v. Katte, geb. v. La Roche 12.000 fl. auf ihr Gut zu Dalsheim (S. 80): q) 1767 August 14: Obligation der Luise Friederike, Witwe des Johann Friedrich v. Riesmann, geb. v. Botzheim für den Vizekanzler v. Sußmann über 2.000 fl. auf ihre Mühle zu Kriegsheim, zwecks Abdeckung der Schulden ihres verstorbenen Mannes an seine Schwester Maria Magdalena v. Riesmann (S. 87)
Enthält: b) 1761 Februar 9: Ernst Chr[istian] v. Hunolstein leiht von dem kurpfälzischen Vizekanzler Johann Georg von Sußmann 4.000 fl. zwecks Ankauf der kurpfälzischen Hauptmannsstelle (einschließlich Kompanie) des verstorbenen Hauptmanns Heinrich Ludwig v. Geispitzheim unter Verpfändung seines Hofes zu Nack (S. 6), diese Obligation wird im Juni 1761 durch eine andere ersetzt, da die Gräfinwitwe Maria Kath[arina] Elisabethv. Hillesheim, geb. v. Gleichen und Hatzfeld die 4.000 fl. leiht (S. 12)
Enthält: c) 1761 April 1: Carl v. Sternenfels leiht von dem kÖniglich französischen Brigadier Otto Friedrich v. Bülow 5.000 fl., Pfand sein Hofgut zu Nierstein (S. 10)
Enthält: d) 1761 Mai 28: Leopold v. Maldiß und seine Frau Maria Elisabeth Alb[ertine], geb. v. Dacheröden leihen von dem Oberkammerfourier Küster zu Darmstadt 3.000 fl. Auf ihr Gut zu Bechtolsheim (S. 20)
Enthält: e).1761 September 2: die Vormünder von Franz Wilh[elm] und Carl v. Dienheim leihen zur Bestreitung der Speyerer Dompräbende für den letzteren und der pfälzischen Kammerherrnstelle für den ersteren 2.000 fl. von Witwe Kath[arina] Rosina Ludwig auf Güter zu Ippesheim und Hahnheim (S. 27)
Enthält: f) 1761 September 14: Obligation des Franz Georg v. Sturmfede und seiner Schwester verh. v. Hacke für die geistliche Administration Heidelberg über 30.000 fl. (S. 32)
Enthält: g) 1762 Januar 28: die Oberrheinische Reichsritterschaft konfirmiertdie Aufnahme von 3.000 fl. durch den kurpfälzischen Oberappellations-Gerichtsrat Johann Jg. V. Reigersberg bei dem Vizekanzler v. Sußmann (S. 43)
Enthält: h) 1762 September 18: die Vormünder für Franz Carl Josef Graf v. Metternich-Winneburg leihen von Carl Ferdinand v. Sickingen 12.000 fl. auf das metternichsche Familienhaus in Mainz (S. 46)
Enthält: i) 1762 Dezember 3: Leopold v. Maldiß und seine Frau leihen von Lothar Franz Ig[natius) Specht v. Bubenheim, Domsänger zu Mainz, 4.000 fl. unter Verpfändung ihrer Güter zu Uelversheim (S. 52)
Enthält: k) 1762 August 20: Maria Magd[alena] v. Irsch, geb. v. Geispitzheim kauft von ihren Vettern und Basen (Johann Schwartz und Frau Maria Jul[iane] Anna, geb. v. Bergoffsky zu Winzingen [Kreis Neustadt] und Johann Merdian und Frau Maria Elisabeth, geb. v. Bergoffsy zu Knittelsheim [Kreis Germersheim) das sogenannte Geispitzheimsche Gut zu Gabsheim, das die Verkäufer von ihrem verschuldeten Bruder Ig[natius] v. Bergoffsky ersteigert hatten, für 3.000 fl. (S. 58)
Enthält: l) 1763 September 1: Hans Lothar v. Kerpen kauft von Carl Josef v. Boos zu Waldeck den Biedenthaler Hof (nebst Gut) in der Gemarkung Fürfeld für 3.000 fl. (S. 61)
Enthält: m) 1764 Juli 21: Carl Friedrich v. Schwahnebach und seine Frau A. M., geb. v. Bongard leihen von den Erben des kurpfälzischen Geheimen Kanzlisten St. Georgen 600 fl. unter Verpfändung ihres (früher von polyschen) Gutes zu Guntersblum (S. 66)
Enthält: n) 1764 August 6: Obligation des Johann Eberh[ardt] Friedrich v. Wallbrunn für den kaiserlich-königlichen und kurmainzischen Generalfeldzeugmeister und Kommandanten zu Mainz Philipp Wilh[elm] v. Riedt über 2.000 fl. auf Gauersheim (S. 69): o) 1767 Juni 25: Bestandsbrief des Johann Philipp Wilh[elm] v. Kuhla über sein Hofgut zu Schornsheim für Johann Cronenberger daselbst (S. 74)
Enthält: p) 1767 Juli 1: Oberforstmeister zu Darmstadt und Ritterrat der Oberrheinischen Reichsritterschaft Rud[olf] Mor[itz] v. Geispitzheim und seine Frau Charl[otte] Ernestine, geb. v.n Bernerdin leihen von Susanne Esther v. Katte, geb. v. La Roche 12.000 fl. auf ihr Gut zu Dalsheim (S. 80): q) 1767 August 14: Obligation der Luise Friederike, Witwe des Johann Friedrich v. Riesmann, geb. v. Botzheim für den Vizekanzler v. Sußmann über 2.000 fl. auf ihre Mühle zu Kriegsheim, zwecks Abdeckung der Schulden ihres verstorbenen Mannes an seine Schwester Maria Magdalena v. Riesmann (S. 87)
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen der Staatsarchive in Hessen.
25.05.20252033, 04:19 MESZ
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