Der Offizial der Würzburger Kurie beurkundet: Am 22. Juli hat sich in dem Dorf Güntersleben (Gundersleben) der Prior des Klosters St. Stephan in Würzburg Frowin von Fuchsstadt (Fuhstat) in Gegenwart des öffentlichen Notars Konrad von Nördlingen (Nordelingen) und der beigezogenen Zeugen von dem Schultheißen Gottfried Nithart, dem alten Engelhart und anderen Einwohnern von Güntersleben die Rechte weisen lassen, die dem Kloster St. Stephan beim Einsammeln des ihm zustehenden Zehnten im Sommer und im Herbst zustehen. Der Offizial hat darüber von dem Notar ein Notariatsinstrument ausstellen lassen. Zeugen: Der Mönch des Klosters St. Stephan Konrad Zobel, der Pfarrer in Güntersleben Hermann, der Priester Johannes von Schmalkalden, Heinrich und Konrad Geben, Siegfried Kirchner, Konrad Schmied, die Gebrüder Johannes und Heinrich Brun sowie Heinrich Meynberg. Geben vnder vnserm nuwen insigel 1350 am nechsten tak nach sant Bartholomei tak. Aussteller: Offizial. Empfänger: Kloster St. Stephan
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Der Offizial der Würzburger Kurie beurkundet: Am 22. Juli hat sich in dem Dorf Güntersleben (Gundersleben) der Prior des Klosters St. Stephan in Würzburg Frowin von Fuchsstadt (Fuhstat) in Gegenwart des öffentlichen Notars Konrad von Nördlingen (Nordelingen) und der beigezogenen Zeugen von dem Schultheißen Gottfried Nithart, dem alten Engelhart und anderen Einwohnern von Güntersleben die Rechte weisen lassen, die dem Kloster St. Stephan beim Einsammeln des ihm zustehenden Zehnten im Sommer und im Herbst zustehen. Der Offizial hat darüber von dem Notar ein Notariatsinstrument ausstellen lassen. Zeugen: Der Mönch des Klosters St. Stephan Konrad Zobel, der Pfarrer in Güntersleben Hermann, der Priester Johannes von Schmalkalden, Heinrich und Konrad Geben, Siegfried Kirchner, Konrad Schmied, die Gebrüder Johannes und Heinrich Brun sowie Heinrich Meynberg. Geben vnder vnserm nuwen insigel 1350 am nechsten tak nach sant Bartholomei tak. Aussteller: Offizial. Empfänger: Kloster St. Stephan
Kloster St. Stephan Würzburg Urkunden 182
StA Würzburg: Würzburger Urkunden 90 / 168; Würzburger Urkunden 6865
Registratursignatur/AZ: G (15. Jh); 4 (16. Jh.); Hm 2 x 15 (18. Jh.); 1235 (18. Jh.); anno 1350 / 5 (18. Jh.); § 1 n 3 b (18. Jh.); No. 1 Duplicatum (18. Jh.); L 33 N 16 (18. Jh.)
Kloster St. Stephan Würzburg Urkunden
Kloster St. Stephan Würzburg Urkunden >> Einzelregestierung von Urkunden
1350 August 25
Pergament
Urkunden
ger
Besiegelung/Beglaubigung: siehe Feld: Äußere Beschreibung
Überlieferung: Notariatsinstrument
Literatur: Druck: Urkundenbuch St. Stephan, Bd. 2, Nr. 434 S. 85 f.
Vermerke: Rückvermerke: Inhaltsangaben (14./15. u. 16./17. Jh.)
Medium: A = Analoges Archivalie
Äußere Beschreibung: Überlieferungsart: Ausf. Notariatsinstrument; dt. Beschreibstoff: Perg. Siegel: S 1: Offizial; ursprünglich an Pergamentstreifen abhängend, verloren S 2: Notar; Signet, unbesch.
Überlieferung: Notariatsinstrument
Literatur: Druck: Urkundenbuch St. Stephan, Bd. 2, Nr. 434 S. 85 f.
Vermerke: Rückvermerke: Inhaltsangaben (14./15. u. 16./17. Jh.)
Medium: A = Analoges Archivalie
Äußere Beschreibung: Überlieferungsart: Ausf. Notariatsinstrument; dt. Beschreibstoff: Perg. Siegel: S 1: Offizial; ursprünglich an Pergamentstreifen abhängend, verloren S 2: Notar; Signet, unbesch.
Nördlingen, Konrad von, Notar, öffentlicher
Fuchsstadt, Frowin von, Würzburg, Kloster St. Stephan, Prior
Nithard, Gottfried, Güntersleben, Schultheiß
Engelhard, Güntersleben, der alte
Zobel, Konrad, Würzburg, Kloster St. Stephan, Mönch
Hermann, Güntersleben, Pfarrer
Schmalkalden, Johannes von, Priester
Geben, Heinrich
Geben, Konrad
Kirchner, Siegfried
Schmied, Konrad
Brun, Johannes
Brun, Heinrich
Meynberg, Heinrich
Würzburg, Offizial
Würzburg, Kloster, St. Stephan, Prior
Würzburg, Kloster, St. Stephan, Konvent
Würzburg, Kloster, St. Stephan, Mönch
Würzburg, Währung
Güntersleben (Lkr. Würzburg), Friedhof
Güntersleben (Lkr. Würzburg), Schultheiß
Güntersleben (Lkr. Würzburg), Einwohner
Güntersleben (Lkr. Würzburg), Zehnt
Güntersleben (Lkr. Würzburg), Dorfmeister
Güntersleben (Lkr. Würzburg), Pfarrer
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.08.2025, 09:55 MESZ
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