Auf dem Gericht und Offiziat des Ritters Johann von Ryferscheyt und Bedebure (Reifferscheid und Bedburg) in Hugelhouen (Hüchelhoven) verkaufen vor demselben der Ritter Rabodo von Vdenkirken (Odenkirchen?) und dessen Gattin Bela aus Hugelhouen (que est oriunda de Hugelhouen) an Abt und Konvent von Kamp 28 Morgen Ackerland in dem Kirchspiel Boytsdorp (Botzdorf) und eine Jahreserbrente von 20 Malter Weizen Kölner Maß und verpfänden ihnen für die letztere 1 Mansus Ackerland im Kirchspiel Hugelhouen, welche der Bela von ihren Vorfahren und Brüdern zur Mitgift gegeben war und dessen eine Hälfte Petrissa, die Witwe weiland Gyselberts Schardemüle, und deren Erben, die übrige Hälfte (also 30 Morgen) Vrizewindis, die Witwe Heinrichs von Stege (de Stegha), in Besitz und Anbau haben. Auch haben die Gatten Rabodo und Bela nebst ihrem Sohn Wilhelm, ferner Belas Mutter Sofia, Jacob von Hugelhouen, Heinrich und Reyner, Brüder der Bela, vor dem Gericht des Ritters Johann von Ryferscheid in Hugelhouen auf den gedachten Mansus und dessen Zubehör verzichtet und der Abtei Kamp den Besitz und Ertrag derselben übertragen. Zeugen: Scharpensteyn, Offiziat, Sybert von Geyling, Albert von Stege (de Stegha), Heinrich von Yre u. v. a. Actum ... anno domini millesimo trecentesimo in crastino dominice qua canitur letare Jherusalem.

Vollständigen Titel anzeigen
Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Rheinland
Objekt beim Datenpartner