Inventarisierung des Stifts Baumburg im November 1802 und anschließende Aufhebung
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Kurbayern Landesdirektion von Bayern in Klostersachen, BayHStA, Kurbayern Landesdirektion von Bayern in Klostersachen 2237
KL Fasz. 87 Nr. 6
KL Fasz. 89 Nr. 13 (nur 1802 XI 18/19: Aktenversendung)
KL Fasz. 90 Nr. 16 (nur Az. 1317 v. 1803 IV 11/13 u. 2974 v. 1803 V 12/16)
KL Fasz. 91 Nr. 22 (Verz. zu Az. 1581 v. 1803 IV 16)
Zusatzklassifikation: Baumburg (Gde. Altenmarkt a. d. Alz, Lkr. Traunstein): Augustinerchorherrenstift
Kurbayern Landesdirektion von Bayern in Klostersachen
Kurbayern Landesdirektion von Bayern in Klostersachen >> 3. Spezialakten zu einzelnen Klöstern in Altbayern (Provinzen Bayern, Neuburg und Oberpfalz) >> 3.19. Baumburg (Augustinerchorherren) >> 3.19.1. Klosterseparat / Landesdirektion (1802-1808) >> 3.19.1.1. Allgemeines
1802 November 3 - 1804 April 17
Enthält u. a.:
Inventarisierung durch den Hofggerichtsrat Mayr; Aufhebung durch den Landrichter in Traunstein und Marquartstein Kajetan Alois Endorfer (u. a. Abzahlung von Passivkapitalien mit der Verlassenschaft des verstorbenen Propstes Franz Krum; Verhandlungen mit dem Wasserburger Schiffmeister und Weinwirt Christoph Grainer über die Weindienste aus den österreichischen Gütern; Unterhalt der Pfarrvikare, des Franziskanerbruders Albin Berlinger aus Neukirchen bei Hl. Blut und des Priesters Joseph Pfister; Vermessung der Gründe des Stifts sowie der Pfarreien Poing und Chieming durch den Traunsteiner Salinenpraktikanten Brüderl; Einsendung von Haus- und Kirchensilber, Pretiosen (mit Verzeichnis), Münzen, inklusive der Privatsammlung des Stiftsdechanten Sebastian Ortler, von Musikinstrumenten, Büchern aus der Stiftsbibliothek und Bargeld; Rechnungslegung der Offizialen; Bitte des Propstes Franz Lindemann um Überlassung seiner Zimmereinrichtung; Verhandlungen mit dem Stiftsbäcker Sebastian Schneeweiß und den Fischern Joseph Mader und Joseph Kirmair wegen Pacht der Bäckerei bzw. der Fischgründe); Übernahme der Administration durch den Lokalkommissar nach der Beförderung des Administrators Haindl zum Landrichter von Reichenhall
97 Bl.
Inventarisierung durch den Hofggerichtsrat Mayr; Aufhebung durch den Landrichter in Traunstein und Marquartstein Kajetan Alois Endorfer (u. a. Abzahlung von Passivkapitalien mit der Verlassenschaft des verstorbenen Propstes Franz Krum; Verhandlungen mit dem Wasserburger Schiffmeister und Weinwirt Christoph Grainer über die Weindienste aus den österreichischen Gütern; Unterhalt der Pfarrvikare, des Franziskanerbruders Albin Berlinger aus Neukirchen bei Hl. Blut und des Priesters Joseph Pfister; Vermessung der Gründe des Stifts sowie der Pfarreien Poing und Chieming durch den Traunsteiner Salinenpraktikanten Brüderl; Einsendung von Haus- und Kirchensilber, Pretiosen (mit Verzeichnis), Münzen, inklusive der Privatsammlung des Stiftsdechanten Sebastian Ortler, von Musikinstrumenten, Büchern aus der Stiftsbibliothek und Bargeld; Rechnungslegung der Offizialen; Bitte des Propstes Franz Lindemann um Überlassung seiner Zimmereinrichtung; Verhandlungen mit dem Stiftsbäcker Sebastian Schneeweiß und den Fischern Joseph Mader und Joseph Kirmair wegen Pacht der Bäckerei bzw. der Fischgründe); Übernahme der Administration durch den Lokalkommissar nach der Beförderung des Administrators Haindl zum Landrichter von Reichenhall
97 Bl.
Kurbayern Landesdirektion von Bayern in Klostersachen
Amtsbücher / Akten
Medium: A = Analoges Archivalie
Mayr: N.N., Hofgerichtsrat und Lokalkommissar in Baumburg
Brüderl: Franz Xaver, Salinenpraktikant in Traunstein
Haindl: Joseph, Klosterrichter/Administrator in Baumburg, dann Landrichter in Reichenhall
Mader: Joseph, Fischer d. Stifts Baumburg
Kirmayr: Joseph, Fischer d. Stifts Baumburg
Schneeweiß: Sebastian, Bäcker d. Stifts Baumburg
Ortler: Sebastian, Dechant d. Stifts Baumburg
Pfister: Joseph, Titulant und Priester im Stift Baumburg
Berlinger: Albin, Franziskanerbruder aus Neukirchen bei Hl. Blut
Grainer: Christoph, Schiffmeister und Weinwirt in Wasserburg
Krum: Franz, resignierter Propst d. Stifts Baumburg
Lindemann: Franz, Propst und Archidiakon d. Stifts Baumburg
Endorfer: Kajetan Alois, Landr. in Traunstein u. Marquartstein, Lokalkom. in Baumburg u. b. Kapuzinerkl. Traunstein
Baumburg (Gde. Altenmarkt a. d. Alz, Lkr. Traunstein), Stift: Propst (siehe auch Lindemann, Franz bzw. Krum, Franz)
Baumburg (Gde. Altenmarkt a. d. Alz, Lkr. Traunstein), Stift: Bibliothek
Baumburg (Gde. Altenmarkt a. d. Alz, Lkr. Traunstein), Stift: Bäckerei
Baumburg (Gde. Altenmarkt a. d. Alz, Lkr. Traunstein), Stift: Fischgründe
Baumburg (Gde. Altenmarkt a. d. Alz, Lkr. Traunstein), Stift: Gründe
Poing (Gde. Seeon-Seebruck, Lkr. Traunstein): Sitz d. Pfarrei Truchtlaching d. Stifts Baumburg
Chieming (Lkr. Traunstein): Pfarrei d. Stifts Baumburg
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:40 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Bayerisches Hauptstaatsarchiv (Archivtektonik)
- Beständetektonik des Bayerischen Hauptstaatsarchivs (Tektonik)
- 1 Abteilung I: Ältere Bestände (Tektonik)
- 1.2 Kurbayern (Tektonik)
- Landesdirektion (Tektonik)
- Kurbayern Landesdirektion von Bayern in Klostersachen (Bestand)
- 3. Spezialakten zu einzelnen Klöstern in Altbayern (Provinzen Bayern, Neuburg und Oberpfalz) (Gliederung)
- 3.19. Baumburg (Augustinerchorherren) (Gliederung)
- 3.19.1. Klosterseparat / Landesdirektion (1802-1808) (Gliederung)
- 3.19.1.1. Allgemeines (Gliederung)