1. Urkunden I (870-1327)
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Gliederung
AA 0248 Essen, Stift, Urkunden (AA 0248)
Essen, Stift, Urkunden (AA 0248)
Der vorliegende Band erschließt den hiesigen Bestand ”Stift Essen, Urkunden“ bis zum Jahre 1327, d.h. bis zum Tod der Äbtissin Beatrix von Holte (1292-1327). Soweit das alte Repertorium auch Urkunden aus anderer Überlieferung berücks-ichtigt hatte, sind diese mit übernommen worden. Es muss jed-och mit aller Deutlichkeit darauf hingewiesen werden, dass damit keinesfalls alle Urkunden Essener Provenienz erfasst sind. Urkundenmaterial aus den Archiven und Registraturen des ehemaligen Reichsstiftes enthalten auch: 1. Der Bestand ”Stift Essen, Repertorien und Handschriften“ 2. Der Bestand ”Stift Essen, Akten“; diese Urkunden sind zwar nicht im Einzelnen verzeichnet, über das sachlich gegliederte Aktenrepertorium (Signatur 120.75.01) aber doch auffindbar. 3. Das Münsterarchiv zu Essen; seine Urkunden liegen als gedruckte Regesten im Bd. 28 der ”Beiträge für die Ges-chichte von Stadt und Stift Essen“ vor. 4. Die Handschriftensammlung Msc. II (Sammlung Kindlinger) im Nordrhein-Westfälischen Staatsarchiv Münster; diese Bände sind noch nicht systematisch erschlossen worden. Sie enthalten eine sehr große Zahl von Urkunden, die anderweitig nicht mehr überliefert sind. Wenn auch die Anzahl der aus diesen Beständen heranzuziehenden Urkunden für den hier bearbeiteten Zeitraum noch begrenzt sein mag, so muss doch ihre systematische Erfassung einem etwaigen Essener Urkundenbuch überlassen bleiben. Sie würde nämlich die Durchsicht des gesamten Materials voraussetzen. Die Urkunden werden in der Regel als Vollregesten vorgestellt. Sie bieten alle Orts- und Personennamen und die für den Historiker wichtigen Sachbetreffe. [ ] Bei der Datierung ist zu beachten, dass in der Kirchenprovinz Köln die sog. Privaturkunden in der Zeit von 1222-1310 nach Osterstil datiert wurden. Besonders deutlich wird dies in den Datierungen der Urkunden 126-128, doch zeigen die am gleichen Tag ausgestellt-en Urkunden 133-135, dass man im Verkehr mit auswärtigen Geschäftspartnern, denen dieser Stil nicht vertraut war, durchaus flexibel reagierte. Bei der Übersetzung von Titeln (N., Äbtissin des Stiftes Essen = N. abbatissa secularis ecclesie Assindensis oder Essener Kanoniker = canonici Assendenses), Währungsangaben (Kölner Pagaments, Essener Münze, Soester Pfennige) und dergleichen folgt der Text des Reg-ests möglichst eng dem der Vorlage. Die Namen werden in der Schreibweise des Originals wiedergegeben, doch kann bei Anlehnung an einen Ortsnamen oder eine Berufsbezeichnung auch die moderne Form in Verbindung mit dem Zitat des Originals stehen. Vornamen werden in der Regel der modernen Form mäßig angeglichen; so wird etwa Henrich oder Diderik beibehalten, nicht jedoch Geerdruyd. Zinstermine und andere Datumsangaben werden aufgelöst - z.B. am Tag nach dem Fest des heiligen Vitus (Juni 16) -, doch werden die beiden häufigsten Termine, Mic-haelis und Martini, als bekannt vorausgesetzt. Die Siegelb-eschreibung beschränkt sich auf die Angabe der Befestigungsa-rt (nach 1200 wird jedoch in der Regel Anhängen vorausges-etzt und nur ein Abweichen hiervon notiert) und eine Bemerk-ung zum Erhaltungszustand. Rückvermerke werden dann berücks-ichtigt, wenn sie über den Text der Urkunde hinaus weiteren Aufschluss vermitteln oder aus einem anderen Grund von Intere-sse sein könnten. In den Rubriken Druck und Regest wurde zwar versucht, einer gewissen Sorgfaltspflicht zu genügen, doch wird hier im Laufe der Zeit noch manches zunächst Übersehene von Hand nachzutragen sein. Die Urkunden des vorliegenden Bandes wurden in den Jahren 1977/78 von Oberstaatsarchivrat Dr. Petry neu verzeichnet. (Vorwort des bisherigen Findbuchs 120.75.03 "Essen, Stift, Urkunden I (870-1327)")
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
21.04.2026, 09:36 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
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- Landesarchiv NRW Abteilung Rheinland (Archivtektonik)
- 1. Behörden und Bestände vor 1816 (Tektonik)
- 1.2. Geistliche Institute (Tektonik)
- 1.2.2. E - H (Tektonik)
- 1.2.2.5. Essen (Tektonik)
- 1.2.2.5.1. Stift (Tektonik)
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