Kaufbrief
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A 2 a (Kaufbriefe u.a.) Nr. A 2 a (Kaufbriefe u.a.) Nr. 1980
A 2 a (Kaufbriefe u.a.) Reichsstädtische Urkunden und Akten (Bde. 1-6)
Reichsstädtische Urkunden und Akten (Bde. 1-6) >> Bd. 5 Armenpflege: Zinsbriefe, Kaufbriefe u.ä.
1550 Juli 9, 9. Tag Heumonats
Regest: Hans Reichle, Bürger zu Reutlingen, bekennt, daß er den Heiligenpflegern zu Reutlingen, Hieronimus Wuchter und Hans Finck, verkauft hat 2 Gulden rhein., jeden zu 60 Kreuzer gerechnet, steten jährl. Zins, jährlich auf St. Margretha Tag fällig aus seinem Mannsmahd Wein- und Baumgartens auf dem Staineberg zwischen Hans Zeylins und Jacob Heuwers Gütern gelegen. Zinst zuvor 33 Schilling. Ferner aus 1 Juchart Ackers in Bodellins Äckern auf der einen Seite an Jörg Vischer dem Schmied gelegen, auf der andern Seite an Jörg Jägers Kindern. Diese Güter sind weiter niemand haft. Der Kauf ist geschehen um 40 Gulden rhein. Hauptguts. Reichle, seine Erben und Inhaber der Unterpfänder sollen den Zins auf die bestimmte Zeit zahlen bei Peen (= Strafe) Angreifens und Vergantung der Unterpfänder, wie allhie zu Reutlingen Zinsens und der Stadt Reutlingen Recht und Gewohnheit ist. Doch haben sie Fug (= Recht), diese Gült jederzeit wieder auszulösen mit 40 Gulden Hauptgut.
Dorsal-/Marginalvermerke: Auf der Rückseite: Michel Votteller anno (1)622.
Dorsal-/Marginalvermerke: Auf der Rückseite: Michel Votteller anno (1)622.
Beschreibstoff: Pg.
Archivale
Siegel (Erhaltung): Siegel vorhanden
Zeugen / Siegler / Unterschriften: Siegler: M. Benedict Gretzinger, Stadtschreiber zu Reutlingen und offner Notarius
Genetisches Stadium: Or.
Zeugen / Siegler / Unterschriften: Siegler: M. Benedict Gretzinger, Stadtschreiber zu Reutlingen und offner Notarius
Genetisches Stadium: Or.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.03.2025, 11:14 MEZ